Im ungarischen Dorf Hollókő pflegen die Einwohner eine jahrhundertealte Ostertradition. Männer überschütten Frauen am Feiertag mit Eimern voller Wasser.
Das Ritual geht nach Überlieferung auf Bräuche der Reinigung und des Frühlingsanfangs zurück. Früher hing es eng mit Heiratsbräuchen und Tauftraditionen zusammen.
Aufnahmen zeigen Männer in Tracht, die Frauen hinterherlaufen und sie mit Wasser übergießen. Die Frauen machen trotz der nassen Kleidung begeistert mit.
Einwohner betonen, das Fest richte sich nicht nur an Touristen, sondern sei ein wichtiger Teil ihrer kulturellen Identität. Jedes Jahr reisen Tausende Besucher in das von der UNESCO geschützte Dorf, um den besonderen Brauch mitzuerleben.