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Schnappatmung garantiert: Indigene Straßenkunst in La Paz

Die bolivianische Metropole La Paz hat sich das Viertel Chua Uma einen völlig neuen Anstrich verliehen, der vor Farbenkraft nur so strotzt. Verantwortlich ist eine Anwohnerinitiative überwiegend indigener Anlieger.

Hauptverantwortlich ist die 59-jährige Tomasa Gutierrez Choque. Wie so viele in Chua Uma hat die dreifache Mutter keinen Schulabschlu´ß, aber viel Liebe zu ihrer Nachbarschaft entwickelt. Allerdings ging ihr im Laufe der Jah´rzehnte das ggraue Einerlei aus Backstein, Ton und viel Dreck gegen den Strich.

Gutierrez Choque ließ ihre Kontakte spielen, gewann viele Mitstreiterinnen für das Projekt und gründete einen Spendentopf für Farbe. Ein lokaler Künstler ließ sich vom Enthusiasmus der Frauen anstecken und legte los. Im Geiste der indigenen Aymara-Kultur wuchs so Haus um Haus ein Stadtviertel heran, das ein neuer Anziehungspunkt auch für Touristen in La Paz geworden ist.

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