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Russische Sanktionen in Kraft: Keine Direktflüge mehr nach Georgien

Russische Sanktionen in Kraft: Keine Direktflüge mehr nach Georgien
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Auf Anweisung des russischen Präsidenten Wladimir Putin dürfen ab sofort keine russischen Passagiermaschinen mehr direkt nach Georgien fliegen - gleichzeitig gilt für georgische Airlines ein Flugverbot nach Russland. Eine Folge der Spannungen zwischen beiden Ländern.

Viktoria Migutskaya, eine russische Touristin, sagte am Flughafen in Georgiens Hauptstadt Tiflis:

"Es war unsere erste Reise nach Georgien. Es hat mir sehr gefallen. Wir überlegen schon, wann wir hierher zurückkommen. Wir waren in Tiflis und Batumi. Es ist überall sehr schön, die Menschen sind gastfreundlich. Ich wünschte, die politische Situation hätte keine Auswirkungen auf das normale Volk."

"Sauer auf Russland"

Georgien ist bei den Russen als Urlaubsziel beliebt. Als Grund für das Verbot führte der Kreml Sicherheitsbedenken an.

"Ich bin etwas sauer auf Russland, denn ich musste zum Flughafen, meine Tickets tauschen", so Ekaterina Bogdanovich, eine weitere russische Touristin. "Und dass nicht, weil ich aus Georgien verbannt wurde, sondern weil mein Land mir Probleme bereitet. Natürlich sind die Georgier besorgt, dass weniger Touristen kommen werden."

In Tiflis war es jüngst zu Unruhen gekommen - Tausende protestierten. Auslöser war die Ansprache eines russischen Abgeordneten im georgischen Parlament. Viele Georgier fürchten einen zu großen Einfluss Russlands.