Deutsche Hochstaplerin bald ohne Kohle - trotz Netflix-Deals

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Copyright Steven Hirsch/Pool via REUTERS
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Von Euronews
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Die in den USA zu einer Haftstrafe verurteilte deutsche Hochstaplerin Anna Sorokin könnte trotz eines TV-Deals kein Geld für die Verfilmung ihrer Verbrechen bekommen.

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Die als Hochstaplerin aus Deutschland bekannt gewordene Anna Sorokin muss nicht nur mit einer Haftstrafe rechnen, sondern auch damit, dass sie kein Geld aus einem mit dem Streaming-Dienst Netflix geschlossenen Vertrag bekommt. Die 28-Jährige sollte für einen TV-Deal mit Netflix über ihre Täuschung der New Yorker High Society knapp 73.000 US-Dollar bekommen. Die New Yorker Staatsanwaltschaft hat angekündigt, die Zahlung des Streamingdienstes stoppen zu wollen.

Im Mai war Sorokin zu einer Haftstrafe von vier bis zwölf Jahren verurteilt worden, mindestens vier davon muss sie absitzen. Sie hatte sich in New York als Millionenerbin ausgegeben und so Leistungen erschlichen, von Menschen der New Yorker High Society, die ihr Glauben schenkten. Ihnen tischte sie Lügen auf, um an Geld zu kommen. Insgesamt soll sie Bekannte aus der New Yoerker Schickeria um 200.000 US-Dollar geprellt haben.

Die gebürtige Russin war mit 16 Jahren nach Deutschland gekommen, wo sie bei Aachen zur Schule ging. Später war sie in die USA gegangen. Dort hatte sie unter falscher Identität in der High Society New Yorks Leistungen erschlichen.

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