Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

Explosion auf Militärgelände - Angst vor radioaktiver Strahlung

Explosion auf Militärgelände - Angst vor radioaktiver Strahlung
Copyright
REUTERS/Sergei Yakovlev
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Nach einer weiteren Explosion auf militärischem Gelände in Russland verbreitet sich die Angst vor radioaktiver Strahlung.

Beamte und Militärangehörige getötet

In der Nacht zum Samstag hatten die russischen Behörden einen Unfall im Nordwesten des Landes bestätigt. Seither finden Jodtablette Medien zufolge reißenden Absatz.

Am Weißen Meer war es beim Test eines neuartigen Triebswerks am Donnerstag zu einer Explosion gekommen, fünf Menschen kamens ums Leben, Mitarbeiter des russischen Verteidigungsministeriums und der Atomaufsichtsbehörde. Die Regionalverwaltung bestätigten einen kurzzeitigen Anstieg der Strahlenbelastung.

Greenpeace kritisiert die Haltung der Behörden.

"Natürlich würde ich das nicht mit Tschernobyl vergleichen. Aber im Allgemeinen gibt es in Russland derzeit ein Problem was den verantwortungsvollen Umgang mit radioaktivem Abfall angeht. Es geht nicht unbedingt darum, ob irgendwo Radioaktivität austritt oder strahlender Müll in einen Fluss gelangt. Es geht eher darum, wie sich eine ganze Industrie mit Blick darauf verhält", so Konstantin Fomin, Specher von Greenpeace Russland.

Vor der Explosion hier am Weißen Meer war es bei der Explosion eines Munitionslagers in Sibirien ein Mensch getötet worden. Bei den Aufräumarbeiten detonierte am Freitag außerdem eine Granate in einem Zug.