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"Open Arms" nimmt weitere Menschen an Bord

"Open Arms" nimmt weitere Menschen an Bord
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Die Crew des Rettungsschiffs "Open Arms" hat erneut Dutzende Migranten aus dem Mittelmeer geborgen. Zu den zuvor aufgenommenen 121 Menschen an Bord seien so 39 hinzugekommen. Sie seien in internationalen Gewässern geborgen worden, so die spanische Hilfsorganisation Proactiva Open Arms am Samstag.

Am Freitag hatte Schauspieler Richard Gere das Schiff besucht. Er forderte die italienische Regierung auf, die Menschen an Bord aufzunehmen. Diese hat Schiffen von Hilfsorganisationen verboten, in italienische Hoheitsgewässer zu fahren und hat auch in diesem Falle eine Aufnahme abgelehnt. Unklar war zunächst, wohin die Geretteten gebracht werden.

Auch das neue Rettungsschiff der Hilfsorganisationen SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen, die "Ocean Viking", hat am Freitag Bootsflüchtlinge aus dem Mittelmeer geborgen. 80 Menschen seien aus einem Schlauchboot vor der libyschen Küste an Bord geholt worden.

"Soweit wir wissen waren sie mehrere Tage auf See. Sie sind also total erschöpft. Jetzt spielen hier gerade Kinder an Deck, aber ingesamt ist es sehr still. Die Menschen hier brauchen Ruhe", so Luca, ein Arzt an Bord der "Ocean Viking".

Die "Ocean Viking" war am Sonntagabend von Marseille aus in See gestochen, um vor Libyen nach Migranten in Seenot Ausschau zu halten. Es ist der erste Einsatz der Organisationen mit diesem Schiff, das unter norwegischer Flagge fährt. Bis vergangenes Jahr waren die Nichtregierungsorganisationen mit der "Aquarius" unterwegs.

Wird irgendwie getrackt etc.