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Italienische Regierungskrise: Der europäische Einschlag

Italienische Regierungskrise: Der europäische Einschlag
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Auch Brüssel und die Spitzen der Europäischen Union wie die künftige Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen blicken mit Spannung nach Rom und auf den Misstrauensantrag. Noch zu Beginn des Monats hatte von der Leyen nach einem Treffen mit Ministerpräsident Giuseppe Conte die Hoffnung auf einen Neuanfang zwischen EU und der italienischen Regierung geäußert. Nun kommt doch alles anders.

Pierre Moscovici, noch EU-Kommissar für Wirtschafts- und Finanzen, schrieb, der Platz Italiens sei im Herzen Europas und des Euroraumes. Dies sei im Interesse aller. Er rief dazu auf, der Demokratie in Italien zu vertrauen.

euronews-Reporterin Giorgia Orlandi kommentiert: „Die Regierungskrise hat einen großen europäischen Einschlag, welchen man bis zur Europawahl im Mai zurückverfolgen kann. Damals traten die ersten Spannungen zwischen der Fünf-Sterne-Bewegung und der Lega auf. Den meisten Ärger gab es dann, als Ursula von der Leyen zur Kommissionspräsidentin gewählt wurde: Die Fünf Sterne stimmten für sie, die Lega gegen sie. Für die Lega bedeutete das Befürworten von der Leyens, die souveränistische Fraktion im EU-Parlament schwächen zu wollen.“