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Greta Thunberg: Die Klimaaktivistin ist Magnet für Hass und Begeisterung

Greta Thunberg: Die Klimaaktivistin ist Magnet für Hass und Begeisterung
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REUTERS/Henry Nicholls
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Ein Jahr ist es her, dass die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg zum ersten Mal gestreikt hat. Seitdem ist sie zum Vorbild vieler - vor allem Jugendlicher - geworden und hat den Hass anderer auf sich gezogen.

Ihre Bewegung "Fridays for Future" erreichte bald Länder in aller Welt. Das Thema Klimawandel ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Kohleausstieg, CO2-Steuer, Flugreisen - über all das wird seit Greta diskutiert.

Seit Anfang an dabei ist das weiße Schild. In schwarzen Lettern prangt darauf: "Skolstrejk för klimatet", zu Deutsch "Schulstreik fürs Klima". Auf Instagram kündigte die damals 15-Jährige an, bis zum Wahltag für das Klima zu streiken - da sich die Erwachsenen nicht um ihre Zukunft scheren würden. Am 9. September wählte Schweden ein neues Parlament. Das bedeutete drei Wochen Streik.

Bereits am zweiten Tag schließt sich eine Schülerin an. Gretas Protest bekommt immer mehr Zulauf. Auch internationale Medien werden auf die damals 15-Jährige aufmerksam, berichten über ihren Streik.

Dann steht die Parlamentswahl kurz bevor. Doch Greta reicht es noch nicht. Sie kündigt an, zukünftig jeden Freitag weiterzustreiken - und ruft andere dazu auf, sich ihr anzuschließen. Der Hashtag #FridaysForFuture wird geboren.

Und sie hat Erfolg: In den kommenden Wochen begeistern sich immer mehr Jugendliche für die Sache, den Streik für das Klima. Noch bevor Greta im Dezember zur UN-Klimakonferenz in Kattowitz fährt, hat sie schon tausende Unterstützer - auch außerhalb Schwedens.

Dann folgt der erste internationale Auftritt. Zusammen mit ihrem Vater Svante Thunberg reist Greta im Elektroauto nach Kattowitz. Während der Zeit (3. bis 14. Dezember 2018) hält sie zwei Reden. Eindringlich fordert sie die Einhaltung der Klimaziele, fordert eine Zukunft für ihre Generation. ""Sie sagen, dass Sie Ihre Kinder über alles lieben. Und doch stehlen Sie ihre Zukunft", adressiert sie die älteren Generationen.

UN-Generalsekretär Antonio Guterres ist auf ihrer Seite, bezeichnet den Klimawandel für viele Menschen, Regionen, Länder bereits jetzt als "eine Frage von Leben und Tod".

Fridays for Future kommt in Deutschland an

Nach der Konferenz in Kattowitz erfasst die Streikwelle auch Deutschland. Fridays for Future bildet sich, in vielen Städten organisieren Schülerinnen und Schüler Proteste für mehr Klimaschutz.

Den jungen Menschen ist ihre Zukunft wichtig. Wichtiger, als in die Schule zu gehen. Sie setzen mit ihren Protesten ein Zeichen.

Es folgt das Weltwirtschaftsforum in Davos vom 22. bis zum 25. Januar 2019. Greta reist 32 Stunden mit dem Zug, um dorthin zu kommen. Berühmt wird ihr Ausspruch von dort: "Ich will, dass ihr in Panik geratet."

Für einen großen Erfolg hält sie das Weltwirtschaftsforum 2019 jedoch nicht. "Leider glaube ich nicht, dass es ein Erfolg fürs Klima war. Die Leute reden nur und tun nicht, was sie sagen", sagt sie anschließend.

Dann: noch mehr Auftritte, Reden in der Öffentlichkeit. Greta spricht am 21. Februar vor EU-Vertretern in Brüssel, am folgenden Tag trifft sie den französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Sie trifft auf Barack Obama, Arnold Schwarzenegger, den Papst. Nimmt an Streiks in Hamburg, Paris, Rom, Berlin und anderen Städten teil.

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Fridays for Future wächst und wächst. Junge Menschen in aller Welt folgen Gretas Aufruf, schwänzen die Schule und demonstrieren für besseren Klimaschutz. Längst beschränken sich die Proteste nicht mehr nur auf Europa. Auch auf anderen Kontinenten gehen Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer auf die Straße und fordern von den Politikern, zu handeln. Auch noch ein Jahr danach.

Die viele Aufmerksamkeit ist ihr unangenehm

Seitdem sie als Klimaaktivistin auftritt, hat Thunberg ihren Lebensstil ihren Forderungen angepasst. Sie unternimmt keine Flugreisen mehr, sondern fährt mit dem Zug - aktuell reist sie mit dem Segelboot klimaneutral nach New York. Sie ernährt sich vegan und kauft keine neue Kleidung mehr ein.

Unterwegs ist die 16-jährige immer in Begleitung ihres Vaters, der sie in ihrem Vorhaben unterstützt. Die viele Aufmerksamkeit sei dem Mädchen, das aus dem Autismus-Spektrum ist, unangenehm. Sie möge es nicht im Mittelpunkt zu stehen und gewöhne sich wohl nie daran, sagt Thunberg.

Aber: "Wenn ich nicht kämpfen würde, würde ich mich schlecht fühlen. Wenn ich erwachsen bin, will ich zurückschauen können und sagen, ich habe getan, was möglich war."

Gretas Segeltörn zieht viel Hass auf sich

Momentan ist die 16-Jährige auf dem Weg nach New York - mit dem Segelschiff "Malizia II". Doch dieser Schritt rief nicht nur Begeisterung sondern vor allem auch viel Kritik hervor.

Unterwegs ist sie mit ihrem Vater, den beiden Profiseglern Boris Herrmann und Pierre Casiraghi, sowie dem Kameramann Nathan Grossman, der eine Dokumentation über die Reise dreht. Der Verlauf der Fahrt kann auch online verfolgt werden.

Nach einem Medienbericht der taz erntet die junge Aktivistin viel Spott und Hass in den sozialen Netzwerken. Dem Bericht zufolge würde Greta mit ihrer Reise mit dem Segelboot mehr Treibhausgase verursachen, als wenn sie geflogen wäre.

Denn das Boot würde von anderen Seglern wieder zurück nach Europa gebracht - die dafür extra mit dem Flugzeug anreisen müssten. Herrmann werde demnach zurückfliegen, was einen weiteren Flug verursache.

Kirsty Wigglesworth/Pool via REUTERS
Greta Thunberg und ihre Crew beim Antritt ihrer Reise nach New York, 14. August 2019Kirsty Wigglesworth/Pool via REUTERS

Doch was ist dran an der Rechnung und wäre eine Flugreise wirklich besser gewesen? Euronews hat mit dem Team des verantwortlichen Schiffsführers Boris Herrmann sowie drei Klimaexperten gesprochen.

Alle kleinkrämerischen Rechnungen über Seegelbootreisen helfen uns bei der Lösung der grundlegenden Fragen überhaupt nicht weiter, sondern sind eher schädlich für die notwendige Bewältigung der Mammutaufgabe, die vor uns liegt.
Jörg Bendix
Professor an der Universität Marburg

Auf die Vorwürfe, dass Crew-Mitglieder extra von Europa nach New York geflogen werden müssten und so mehr Treibhausgase verursachen, antwortet Holly Cova, Teammanagerin der Gruppe um Herrmann, folgendes: "Alle Flüge des Team Malizia sind kompensiert. Als Team haben wir einen CO2-Fußabdruckbericht für 2018 erstellt und werden unseren CO2-Fußabdruck für 2018 vollständig kompensieren. Das werden wir auch 2019 und darüber hinaus tun."

Zudem habe das Team Malizia nur ein Boot, so dass es für die Crew-Mitglieder nicht möglich sei, mit einem anderen Schiff hinterher zu segeln. Zu fliegen sei die einzige Möglichkeit.

Weiter erklärt sie: "Unsere Lösung ist nicht perfekt, aber wir lernen und machen Schritte in die richtige Richtung. Wir glauben, dass Kompensation besser ist als nichts zu tun. Wir hoffen, dass die Reise, auf die wir Greta stolz mitnehmen, dazu beiträgt, das Bewusstsein für dieses wichtige Thema zu schärfen."

"Wir sind von Greta inspiriert und wollten ihr auf diesem Weg helfen. Die Welt hat noch keinen Weg gefunden, es zu ermöglichen, einen Ozean ohne CO2-Fußabdruck zu überqueren. Die Herausforderung von Greta ist unsere gemeinsame Herausforderung, und wir müssen uns auf die Suche nach Lösungen konzentrieren", so Cova.

"Flugreisen erzeugen einen sehr starken Beitrag zum Kohlenstoffkreislauf. Es ist gut, uns das ins Bewusstsein zu rufen und Alternativen zu suchen. Die Aktion hat auf jeden Fall Leute dazu angeregt, über ihre eigenen Flugreisen nachzudenken", erklärt Gabriele Hegerl von der University of Edinburgh.

Vermutlich würde sie noch stärker angegriffen, wenn sie das Flugzeug gewählt hätte.
Elmar Grosse Ruse
Projektleiter Klima und Energie WWF Schweiz

"Diese Debatten sind für mich Ablenkungsmanöver davon, worum es wirklich geht: Die Forderungen von Greta Thunberg würden doch auch dann nicht weniger richtig, falls ihre Segelbootreise einen höheren CO2-Ausstoss verursachen würde als eine Flugreise!", empört sich Elmar Grosse Ruse, Projektleiter Klima und Energie der Stiftung WWF Schweiz.

Er hat den Verdacht, dass Kritiker vor allem eins im Sinne hätten: Dadurch, dass sie "auch noch so absurde 'Klimasünden' ankreiden", soll bewirkt werden, dass "niemand mehr über die eigentlichen Klimaschutz-Forderungen redet".

Grosse Ruse denkt, dass sie vermutlich noch stärker angegriffen würde, hätte Greta das Flugzeug genommen.

Das Engagement von Greta begrüßt der Klimaexperte: "Mit der Segelbootsfahrt dokumentiert sie - unabhängig von der tatsächlichen Klimabilanz - einmal mehr ihr ehrliches Bemühen, auch beim Einsatz für Klimaschutz klimaschonend zu sein. Damit ist sie erneut Ansporn und Vorbild für andere."

Auch Jörg Bendix, Professor an der Universität Marburg, sieht das ähnlich. Die Reise mit dem Segelboot in Frage zu stellen, hält er für "völlig sinnfrei". "Sie dient vordergründing nur den jeweiligen Lagern dazu, eine höchst integere und bewundernswerte Jugendliche zu diskreditieren oder zu ikonisieren. Beides hilf nicht weiter."

Die Botschaft der Aktion sei klar: "Wir müssen unsere Art der Mobilität so ändern, dass wir dabei möglichst wenig Treibhausgase emittieren." Dabei gehe es um weit mehr, als nur die Bewegung von A nach B. "Sondern um die gesamten Produktzyklen von Verkehrsmitteln und Infrastruktur sowie auch die Vermeidung von Verkehr."

"Alle kleinkrämerischen Rechnungen über Seegelbootreisen helfen uns bei der Lösung der grundlegenden Fragen überhaupt nicht weiter, sondern sind eher schädlich für die notwendige Bewältigung der Mammutaufgabe, die vor uns liegt."

Das Boot segelt ohne Greta zurück nach Europa - doch warum?

Gretas Reise sei emissionsfrei, so Cova. Das Boot emittiere keine Emissionen und verwende keinen fossilen Brennstoff.

Und doch: Das Boot wartet nach der Ankunft nicht auf Greta, sondern segelt zurück nach Europa. Das hat Cova jedoch zufolge einen einfachen Grund: "Wir sind ein Rennteam und müssen diese Zeit nutzen, um zu trainieren, wie wir es getan hätten, wenn wir diese Reise nicht mit Greta gemacht hätten." Das Team müsse für das The Ocean Race trainieren - eine Segelregatta, die alle drei Jahre stattfindet und einmal um die Welt verläuft.

Greta habe keine Kontrolle über das Rennteam, dessen Training und nächsten Schritte nach ihrer Atlantik-Reise.

"Wir haben die Reise nach New York City sehr kurzfristig entschieden, und deshalb müssen zwei Personen in die USA fliegen, um das Boot zurückzubringen. Wir haben nur ein Boot, so dass sie nicht so leicht hinüberfahren können, um sie zu treffen. Insgesamt werden vier Besatzungsmitglieder das Boot zurücksegeln. Das sind logistische Entscheidungen, die das Team Malizia allein getroffen hat", erklärt Cova.

Skipper Boris Herrmann wird vermutlich nicht darunter sein. Wahrscheinlich wird er zurückfliegen, die Flüge seien aber noch nicht gebucht. Denn, sollte das Wetter mitspielen, wird Herrmann eventuell zurücksegeln - das sei jedoch noch nicht sicher, so Cova.

Und jetzt?

Grosse Ruse denkt, es ist noch nicht zu spät, den Klimawandel zu bremsen. "Natürlich können wir die Erhitzung der Erdatmosphäre noch aufhalten", sagt er. "Das ist keine Glaubensfrage, sondern eine gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis: Je mehr CO2 sich in der Atmosphäre befindet, desto weiter steigt die globale Durchschnittstemperatur. Das heißt umgekehrt: Wenn es uns gelingt, den CO2-Ausstoss auf (netto) null zu reduzieren, kommt auch die globale Erwärmung zu einem Halt." Und könne sogar zurückgehen.

"Ich glaube, dass uns das gelingen kann, weil wir Menschen vernunftbegabte, empathiefähige Wesen sind, die lieber in einer lebensfreundlichen Umwelt leben", so der Experte.

Bendix sieht es pragmatisch: "Wie der Weltklimarat im 'Sonderbericht 1,5 °C globale Erwärmung' gezeigt hat, sind mit mutigem und insbesondere schnellem Handeln die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels noch zu verhindern. Darum muss es realistischerweise erst einmal gehen."

Hegerl von der University of Edinburgh sagt dazu: "Wir können uns entscheiden, entweder eine kleine weitere Erwärmung zu erwarten - oder eine viel größere als wir sie bisher beobachtet haben." Das könne einen sehr großen Unterschied betreffend der Folgen des Klimawandels machen und was diese für die Menschheit und andere Lebewesen auf diesem Planeten bedeuten. "Also wir haben eine echte und wichtige Entscheidung zu treffen."

"Wir müssen uns bewusstmachen, dass die Klimaänderung schon jetzt Folgen nach sich zieht, die in der Zukunft umso schlimmer werden, je weniger wir tun", erklärt die Klimaexpertin.

Das Presseteam der Fridays-for-Future-Aktivistin reagierte nicht auf mehrere Anfragen von Euronews.

Reaktionen in den sozialen Netzwerken

In den sozialen Netzwerken hetzen jedoch viele Nutzer aufgrund der Segelreise gegen die 16-jährige Greta.

So schreibt Arron Banks, Mitbegründer der Leave.EU-Kampagne und britischer Geschäftsmann, dass in August komische Unfälle mit Jachten passieren könnten. Manche interpretierten diesen Tweet als sehr schwarzen Humor. Andere sahen darin jedoch den Wunsch, Greta könnte auf ihrer Reise tödlich verunglücken.

Die englische Radiomoderatorin Julia Hartley-Brewer schrieb eine Nachricht an Greta: "Ich habe gerade einige Langstreckenflüge für meine Familie gebucht, um an Weihnachten etwas Wintersonne am Strand zu genießen. Grad der Schuldgefühle: 0%".

Andere nehmen sie in Schutz. Wie beispielsweise Schauspieler George Takei. Er schreibt auf Twitter, sie werde von Hassern angegriffen, von denen einige sogar Gewalt vorschlagen. "Wie traurig, dass sie sich von einem Teenager so bedroht fühlen. Wie wichtig ihre Botschaft sein muss."

Und, Greta hat trotz aller Kritik geschafft, dass das Thema Klimawandel im Mainstream angekommen ist. "So viel Medienberichterstattung, so viel politische Handlungsbereitschaft, so ökologisches Wahlverhalten hatten wir noch nie – und das alles nun schon über viele Monate, viel länger als übliche Themenzyklen. Das zeigt, dass es hier um viel mehr geht als einen Öko-Hype oder eine Modeerscheinung. Die drohende Klimakatastrophe ist endlich, endlich da, wo sie hingehört: Im Fokus unserer gemeinsamen Aufmerksamkeit", freut sich Grosse Ruse.

Und auch Hegerl sieht viel Positives in der Bewegung: "Ich finde es gut, dass die Jugendlichen sich das nicht bieten lassen, dass wir Erwachsenen ihnen das Problem ungelöst überreichen." Dass das Thema nun mehr im Vordergrund stehe, sei begrüßenswert. So würden viele Kollegen momentan überlegen, "ob man nicht statt fliegen Zug fahren könnte, oder statt einer Reise eine Telekonferenz abhält".

Auch Bendix findet den Einfluss von Fridays for Future "extrem erfreulich". "Ob damit ein breiter gesellschaftlicher Konsens gegen den Klimawandel unter der derzeitig zunehmenden politisch-populistischen Strömung zu erreichen ist, ist schwer einschätzbar", sagt er.

"Das wäre wohl nur über 'win-win'-Situationen erreichbar. Das heißt, wenn sowohl die Bürger als auch die 'Industrie' vom Klimaschutz profitieren würden - und damit auch die Politik."

Das sei jedoch momentan noch nicht der Fall. Es benötige unter anderem den "wirklichen und breiten politischen Willen, für Klimaschutz einzutreten" sowie "Innovationsfreude und -risikobereitschaft bei der Industrie, Lösungen gegen kurzfristige Profitinteressen auch umzusetzen". Zudem sei auch "eine breite Steuerung durch die Verbraucher" notwendig -"was aber auch bedeutet, dass Verbraucher sich Klimaschutz leisten können müssen".

"Wahrscheinlich braucht es zum Erfolg einen Generationenwechsel in allen Akteursbereichen, vielleicht eine der größten Leistungen von Thunberg, diesen einzuleiten", erklärt Bendix.

Grosse Ruse betont jedoch auch, dass Greta alleine niemals so viel ausrichten hätte können. "Ohne die Hunderttausenden von jungen und älteren Menschen weltweit, die sich für Klimaschutz engagieren, wäre all dies nicht passiert."

Jedoch müsse man auf die 'tatsächliche' Wirkung dem Klimaexperten zufolge noch warten. "Noch sind nicht viele Gesetze geändert, Produkte verbessert und Kraftwerke vom Netz genommen worden. Um den notwendigen Erfolg zu haben, brauchen wir einen langen Atem."