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Wirbelsturm "Lorenzo" bewegt sich auf Europa zu: Azoren rüsten sich

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windy.com - Cereceda, Rafael
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Hurrikan Lorenzo steuert auf Europa zu: Voraussichtlich am Mittwoch soll er an den Azoren vorbeiziehen und gefährliche Strömungen und Winde von bis zu 160 km/h bringen, wie das National Hurricane Center in den USA mitteilte.

Wellen könnten eine Höhe von bis zu 25 Metern erreichen, sagte der portugiesische Wetterdienst. Schulen sollen geschlossen werden.

Der Hurrikan wird sich dann zu einem außertropischen Sturm abschwächen, wenn er sich im Laufe der Woche auf seinem Weg nach Irland und Großbritannien nach Norden bewegt.

Dan Suri, Chefmeteorologe im britischen Met Office, sagte, dass "nasses und sehr windiges Wetter" ab Donnerstag in den Westen Großbritanniens kommen würde, nachdem er "die stärksten Winde" nach Westirland gebracht hatte.

Bevor der Sturm Irland erreicht wird er wohl zu einem außertropischen Sturm abgeschwächt.

Es besteht die Gefahr, dass sich am Donnerstag in Nordirland und Westschottland sowie am Freitag in Wales und Südwestengland Küstenstürme entwickeln", fügte er hinzu.

Hurrikan Lorenzo brach am Wochenende Rekorde, nachdem er zu einem Sturm der Kategorie 5 erklärt wurde. Nach Angaben des National Hurricane Center in den USA ist das die stärkste Kategorie für den hohen Norden und Osten des Atlantiks.

Eine Person ist dem Wirbelsturm bisher zum Opfer gefallen: Seit Ende letzter Woche läuft eine Such- und Rettungsaktion für die vermisste Besatzung des luxemburgischen Schleppers Bourbon Rhode, der im Atlantik umgekippt ist, nachdem er im Auge des Sturms in Schwierigkeiten geraten war.

Ein Besatzungsmitglied wurde tot geborgen, sagten die Besitzer des Bootes in einer Erklärung am Montag.

Drei Personen sollen sicher von einer Rettungsinsel gerettet worden sein, zehn werden noch vermisst.

Lorenzo wurde inzwischen auf Kategorie 2 herabgestuft.