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Spannungen vor Zypern: USA und Griechenland stärken Militärbündnis

Spannungen vor Zypern: USA und Griechenland stärken Militärbündnis
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Bei einem Besuch in Athen haben US-Außenminister Mike Pompeo und der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis eine intensivere Zusammenarbeit der beiden Länder im Militärbereich vereinbart.

Kein Land könne Europa als Geisel nehmen, sagte Pompeo, und bezog sich auf die Bohrungen der Türkei bei Zypern. Das türkische Bohrschiff "Yavuz" befindet sich in dem Gebiet, für das die zypriotischen Behörden dem französischen Unternehmen TOTAL und den italienischen Unternehmen ENI die offizielle Lizenz für Bohrungen erteilt haben.

US-Außenminister Mike Pompeo in Athen: "Wir haben den Türken gesagt, dass illegale Bohrungen inakzeptabel sind, und wir werden, wie wir es immer tun, weiterhin diplomatische Maßnahmen ergreifen, um ein legales Handeln sicherzustellen."

Kyriakos Mitsotakis: "Die jüngsten Aktivitäten der Türkei im Bereich 7 der Ausschließlichen Wirtschaftszone von Zypern haben ganz offenkundig die souveränen Rechte Zyperns verletzt."

Der aktualisierte Militärpakt, den Mike Pompeo und sein Amtskollege Nikos Dendias in Athen unterzeichent haben, erlaubt eine stärkere militärische Präsenz der USA in Mittel- und Nordgriechenland, was das verstärkte Interesse Washingtons am Balkan und am östlichen Mittelmeer unterstreicht.

Auf den Straßen Athens demonstrierten linke Parteien gegen den Besuch von Pompeo und den neuen Verteidigungspakt mit einem Marsch zur amerikanischen Botschaft. Dabei kam es vereinzelt zu Zusammenstößen mit der Polizei.