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Mutige Geschichten in sozialen Medien: #ComingOutDay

Mutige Geschichten in sozialen Medien: #ComingOutDay
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gagnonm1993 auf Pixabay
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Am 11. Oktober begeht die LGBTI-Gemeinde (auch LBGT+) den Coming Out Day, den Tag, an dem sich Schwule, Lesben, Transgender oder Intersexuelle zu ihrer Neigung bekennen.

Zu diesem Anlass haben unzählige Menschen ihre persönliche Coming-Out-Geschichte im Internet geteilt. Viele nahmen den Tag aber auch zum Anlass, an diejenigen zu erinnern, die nicht in der Lage sind, ihre Sexualität in der Form auszuleben, in der sie es sich wünschen.

"Es ist das härteste, was ich jemals getan habe. Es dauerte fast ein ganzes Jahr von Anfang bis Ende. Ich habe es 81 Leuten persönlich gesagt und unzählige Briefe geschrieben. Es hat all meine Energie und Zeit verbraucht. Und es war's absolut wert!", schreibt Kay Montgomerie auf Twitter.

"Ich bin dankbar für das Wort queer - ein Wort, dass mit geholfen hat, mich selbst zu akzeptieren und zu verstehen, als kein anderes Wort gepasst hat."

Wohl nicht die erwartete Reaktion...

"Denkt bitte daran, dass das Coming-out in der Regel eine Reihe von manchmal unangenehmen, manchmal herrlichen Entscheidungen ist, die tagtäglich getroffen werden. (...) Sei nett zu dir selbst", schreibt Jeffrey Marsh, eine Person, die als nichtbinäres Geschlecht - also weder als Frau noch als Mann - identifiziert.

"Meine Botschaft ist: Man muss kein Coming Out machen. Die Fähigkeit, als LGBT+ herauszukommen, ist ein Privileg, für einige ist es nicht möglich, nicht sicher, dies zu tun. Es wird nicht immer besser - manchmal kann es die Dinge noch schlimmer machen. Respektiert die individuellen Entscheidungen."

"Ich habe mit 14 mein Coming Out gemacht. Ich lebte damals in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung, viele dachten, ich sei homosexuell. Aber ich war bi (bisexuell). Seit 2006 lebe ich mit einem Mann zusammen und die Leute denken jetzt, ich bin hetero. Aber das bin ich nicht. Ich bin bi. War ich immer und werde ich immer sein."

Heute ist wahrscheinlich ein so guter Tag wie jeder andere, um zu sagen, dass ich mich nicht mehr als bisexuell identifiziere! Dieses Jahr hat mir wirklich geholfen herauszufinden, dass ich lesbisch bin (obwohl ich es vorziehe, gay oder queer zu sagen)."

Das Revers-Coming-Out des österreichischen Grünen-Politikers Werner Kogler.

Und mal so betrachtet...