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London in Anspannung: vor der Abstimmung über neuen Brexit-Deal

London in Anspannung: vor der Abstimmung über neuen Brexit-Deal
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Am Samstag stimmt das britische Parlament über Boris Johnsons neu ausgehandleten Austrittsvertrag aus der Europäischen Union ab. Es wird eine schwere Überzeugungsarbeit für Johnson.

Mit seinen Tories hat Johnson keine Mehrheit, er ist auf die Unterstützung anderer Parteien angewiesen. Bis zur Abstimmung wird Johnson versuchen, möglichst viele Abgeordnete von dem Deal zu überzeugen. Die irische DUP, Teile der Labour-Partei und die Brexit-Hardliner wollen dagegen stimmen.

Sarah Wollaston ist einer der Tory-Überläufer zu den Liberaldemokraten: "Das wird eine Abstimmung auf Messers Schneide. Und was wir von den Brexit-Hardlinern hören, ist, dass sie genau darauf hinauswollen, denn sie nehmen an, dass es so zu einem No-Deal kommt. Das sollte eine ganz deutliche Warnung an die Kollegen im Unterhaus sein. Es wäre eine Illusion zu glauben, dass wir ein Jahr lang relativ ruhig verhandeln können und es dann einen No-Deal gibt. Es gibt Leute, die genau das wollen, einen No-Deal. Es sollen also alle sehr vorsichtig sein, wofür sie stimmen werden."

Eine Bürgerin Großbritanniens aus London: "An die Abgeordneten: Arbeiten Sie jetzt bitte einfach zusammen! An diesem Punkt müssen Sie nur zusammenhalten, für einen Plan, der den Menschen wirklich hilft - ob es nun ist, die ganz Brexit-Idee für nicht gut zu erklären oder anzuerkennen und umzusetzen, was wir jetzt haben."

Wie auch immer es ausgeht, es wird unglaublich knapp werden. Es ist mit Zehntausenden Demonstranten in Westminster zu rechnen, wenn diese außerordentliche Parlamentssitzung - es ist erst die fünfte in den letzten 100 Jahren an einem Samstag - stattfindet.

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