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Aserbaidschan: Die Wisente kommen zurück

Aserbaidschan: Die Wisente kommen zurück
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Sie kommen aus Zoos in Frankreich, Belgien und Deutschland: diese Wisente - oder europäische Wildrinder - sind unterwegs nach Aserbaidschan. Sie sind Teil eines Programms des WWF, das versucht, die europäischen Wildrinder wieder in ihrer ursprünglichen Heimat anzusiedeln. Dort gelten sie seit dem frühen 20. Jahrhundert als ausgestorben - ihr Überleben verdanken sie der Zucht in europäischen Zoos.

"Die Landschaft hier, mit ihren Steppen, Wäldern, Wäldern, hohe Gebirge ist der ideale Lebensraum für diese und andere Arten, die als ausgestorben betrachtet wurden", sagt Wisent-Experte Johannes Van Vlasakker.

"Die Wisente sind vor schon vor langer Zeit aus dem Kaukasus verschwunden, besonders dem südlichen Teil. In Aserbaidschan gibt es nicht mal mehr eine Bezeichnung für die Tiere. Seit ihrer Wiederansiedlung bekommen sie viel Aufmerksamkeit, die Menschen kommen, um den Fortschritt des Projekts zu begutachten", erklärt der aserbaidschanische WWF-Direktor Elshad Askerov.

Der WWF geht mit dem Projekt auch an Schulen. Denn nur so kann langfristig der Erfolg des Projekts sichergestellt werden. Die rund 50 Wisente sollen Schritt für Schritt ausgewildert werden, dabei werden sie per GPS überwacht. Ziel ist es, innerhalb einiger Jahrzehnte wieder eine stabile Population von rund 1000 Tieren aufzubauen.

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