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Hessen: NPD-Ortsvorsteher nach bundesweiter Empörung abgewählt

NPD-Politiker Stefan Jagsch
NPD-Politiker Stefan Jagsch -
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Nach dem Eklat um einen NPD-Ortsvorsteher im hessischen Altenstadt-Waldsiedlung ist dieser wieder abgewählt worden.

Der Ortsbeirat stimmte am Dienstagabend für die Abberufung von Stefan Jagsch, der erst Anfang September ins Amt gekommen war.

Die Wahl des stellvertretenden Landesvorsitzenden der rechtsextremen NPD hatte deutschlandweit Empörung ausgelöst. Als neue Ortsvorsteherin wurde am Dienstag die 23-jährige CDU-Politikerin Tatjana Cyrulnikov gewählt. Cyrulnikov ist außerdem Kreisvorsitzende der Jungen Union Wetterau.

Jagsch war von den damals anwesenden Vertretern des Ortsbeirats von CDU, SPD und FDP gewählt worden.

Ihre Entscheidung hatten sie unter anderem damit begründet, dass es keinen anderen Kandidaten gegeben habe und dass die Parteizugehörigkeit keine Rolle gespielt habe. Nach der öffentlichen Empörung stellten die Mitglieder des Ortsbeirats einen Abwahl-Antrag.

Für die Abberufung votierten sieben Ortsbeiratsmitglieder, Jagsch stimmte dagegen. Er hat bereits rechtliche Schritte gegen seine Abwahl angekündigt.

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