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EU warnt Serbien - Interview mit Ministerpräsidentin Ana Brnabić

EU warnt Serbien - Interview mit Ministerpräsidentin Ana Brnabić
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Von Ronald Krams
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Trotz Warnungen der EU hat Serbien ein Freihandelsabkommen mit dem von Russland geführten Wirtschaftsblock der Eurasischen Union unterzeichnet. Brüssel hält das Abkommen für nicht vereinbar mit einer künftigen EU-Mitgliedschaft.

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Trotz Warnungen der EU hat Serbien ein Freihandelsabkommen mit dem von Russland geführten Wirtschaftsblock der Eurasischen Union unterzeichnet. Brüssel hält das Abkommen für nicht vereinbar mit einer künftigen EU-Mitgliedschaft.

Dazu Ministerpräsidentin Ana Brnabic im Interview mit Euronews-Korespondentin Symela Touchtidou:

**"Ich muss sagen, dass der Beitrittsprozess oft sehr schmerzhaft und frustrierend ist und von den internen Problemen der EU abhängt".
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"Wenn die EU sagt, dass Nordmazedonien und Albanien die Verhandlungen nicht aufnehmen können, bedeutet das meiner Meinung nach leider, dass die EU beim nächsten Mal, wenn sie darüber entscheidet, wie Serbien ein Teil der Union werden könnte, sehr konservativ entscheiden wird, unabhängig von den Reformen, die in Serbien stattfinden".

Die EU hat Serbien davor gewarnt, dass sie die künftigen Wirtschaftsbeziehungen zu Moskau genau überwachen wird. Ministerpräsidentin Brnabic betonte, dass die Vereinbarung im Hinblick auf den EU-Integrationsprozess Serbiens nicht problematisch sei.

**"Für uns ist es wichtig, Partnerschaften auf der ganzen Welt zu haben. In diesem Zusammenhang möchte ich auch das Freihandelsabkommen betrachten, das wir erst letzten Freitag mit der "Eurasischen Wirtschaftsunion" in Moskau unterzeichnet haben. Ich betrachte dies nicht als etwas, das gegen unseren EU-Beitritt oder gegen unseren Weg in die Union spricht. Ich sehe es eigentlich als Ergänzung an".
**

"Ich wiederhole: Was den Einfluss Chinas oder Russlands betrifft, denke ich, dass die Reaktion wirklich übertrieben ist. Wir werden manchmal wegen der chinesischen Investitionen in Serbien kritisiert, aber wenn man sich die Fakten ansieht, wird man feststellen, dass 90 Prozent aller chinesischen Investitionen in Westeuropa getätigt werden".

Es bleibt abzuwarten, wie Serbiens neuaufgelegte Beziehungen zu Russland in Brüssel künftig gewertet werden.

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