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Johnson und Corbyn: Der Wahlkampf ist eröffnet

Johnson und Corbyn: Der Wahlkampf ist eröffnet
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Der Wahlkampf in Großbritannien hat begonnen. Bei der voraussichtlich letzten Fragestunde vor der Neuwahl haben sich Premierminister Boris Johnson und der Vorsitzende der Labour-Party, Jeremy Corbyn, ein heftiges Wortgefecht geliefert. Es ist ein Vorgeschmack auf das, was in den kommenden Wochen noch folgen dürfte.

Trump und Corbyn schenken sich nichts

Corbyn kritisierte Johnson's Brexit-Deal: Durch das geplante Handelsabkommen den USA würde der Premier unter anderem einen "Ausverkauf" des staatlichen Gesundheitssystems anpeilen:

"Die Menschen haben die Chance für einen echten Wandel zu stimmen - nach jahrelangen Kürzungen, Privatisierungen und Steuererleichterungen für die Reichsten durch die Konservativen und Liberaldemokraten. Trotz Dementi ist der Nationale Gesundheitsdienst für US-Unternehmen im Falle eines Handelsabkommens mit Trump zu haben."

Johnson warf Corbyn dagegen vor, den Brexit nicht durchziehen zu können oder zu wollen:

"Wir werden einen fantastischen Deal realisieren, mit dem dieses Land aus der Europäischen Union herauskommen wird; einen Deal, den er versucht hat, zu blockieren und den wir umsetzen werden. So sieht die Zukunft für dieses Land aus; vor sich hindümpeln und zaudern unter der Labour-Partei oder eine bessere Zukunft für Großbritannien unter den Konservativen. Das ist die Wahl, vor der dieses Land steht."

Letzte Dezember-Wahl im Jahr 1923

Trotz starker Umfragewerte ist die Parlamentswahl für Johnson riskant. Er strebt eine Mehrheit an, um seinen Traum vom Brexit zu verwirklichen. Ob ihm das gelingen wird, entscheidet sich am 12. Dezember. Dann werden die Briten an die Urnen gebeten. Die letzten Wahlen in einem Dezember hatte es in Großbritannien im Krisenjahr 1923 gegeben.

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