Johnson appelliert an Gegner: "Versöhnungsprozess zulassen"

Johnson appelliert an Gegner: "Versöhnungsprozess zulassen"
Von Andrea Büring
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Zum 31. Januar soll Großbritannien wie geplant die EU verlassen. Jetzt muss die Kluft aus Gegnern und Befürwortern nach Meinung von Boris Johnson überwunden werden.

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Es sei der entscheidende Moment Großbritanniens, das wird der britische Premierminister und Wahlsieger Boris Johnson nicht müde zu betonen. Nach jahrelangen Verhandlungen und Stillstand macht der klare Sieg der konservativen Tories den Weg frei für einen EU-Austritt zum 31. Januar. Nun hat Johnson die Aufgabe, das Land wieder zusammenzuführen - zu one Nation - "einer Nation".

Premierminister Boris Johnson sagte, "ich will auch mit jenen sprechen, die nicht für uns oder für mich gestimmt haben und die weiter in der EU bleiben wollen. Ihnen möchte ich versichern, dass unsere konservative One Nation-Regierung ihre Verbundenheit zu den europäischen Nationen nicht ignorieren wird.

In diesem Moment, während wir aus der EU austreten, soll diese erneut zum Ausdruck kommen, in dem wir eine neue Partnerschaft aufbauen - eins der größen Projekte im nächsten Jahr.

Da wir mit der EU zusammenarbeiten, als Freunde und Partner auf Augenhöhe, um Klimawandel und Terrorismus zu bekämpfen, um akademisch und in der Forschung zusammenzuarbeiten, um unser Handelsvolumen zu verdoppeln, appelliere ich an alle, nach dreieinhalb Jahren einen Versöhnungsprozess zuzulassen.

Wir werden zusammenwachsen und eine bessere Zukunft haben, weil uns alle Teile dieses unglaublichen Großbritanniens, England, Schottland, Wales und Nordirland, uns nach vorn bringen und das Potential des ganzen Landes entfalten und der ganzen Nation neue Möglichkeiten verschaffen."

Noch vor Weihnachten will Johnson das Ratifizierungsgesetz für sein Brexit-Abkommen zur Abstimmung stellen.

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