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U16-Spiel in Sachsen wegen Rassismus abgebrochen

U16-Spiel in Sachsen wegen Rassismus abgebrochen
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Pixabay CC jarana
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Weil U16-Spieler von Hertha BSC bei einem Match gegen den VfB Auerbach in Sachsen rassistisch beleidigt wurden, haben sie das Spiel abgebrochen. Das teilte der Berliner Fußballclub im Internet mit.

Das Team habe den Schiedsrichter am Samstag darauf hingewiesen, das Gegenspieler der Regionalliga Gegenspieler beleidigt hatten und sich entschieden, das Spielfeld beim Stand von 2:0 zu verlassen. Der Club verurteile «Rassismus und Diskriminierung in jeglicher Form».

Von Auerbach lag zunächst keine Reaktion vor.

«Wir haben eine Verantwortung uns, unseren Spielern und auch der Gesellschaft gegenüber. Diese Verantwortung nehmen wir sehr ernst, und deshalb war es die einzig richtige Entscheidung, dieses Spiel nicht fortzuführen», sagte Paul Keuter, Mitglied der Hertha-Geschäftsführung. «Vielleicht ist diese Maßnahme ein Weckruf, dass wir alle gemeinsam – Spieler, Vereine, Verbände und Fans – endgültig diesem Problem Herr werden. In einer solchen Situation sind uns Werte und eine klare Haltung wichtiger als ein Sieg oder eine Niederlage auf dem Platz.»

In en sozialen Medien gibt es Reaktionen.

U23-Spieler Jessic Ngankam hatte in der vergangenen Woche nach einem Regionalligaspiel der zweiten Mannschaft der Berliner gegen den 1. FC Lok Leipzig berichtet, durch Affenlaute aus der Leipziger Fankurve und durch das Wort «Affe» von einem Gegenspieler beleidigt worden zu sein. Die Partie war für mehrere Minuten unterbrochen gewesen. Lok hatte sich von rassistischem Verhalten distanziert, Hertha verurteilte «rassistische Anfeindungen» gegen seinen Spieler «aufs Schärfste». Die Clubführung der Berliner räumte am Montag ein, dass man mit einer öffentlichen Stellungnahme zu lange gewartet habe.

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