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Feuerwehr im Dauereinsatz: Das Wetterchaos in Südeuropa

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Feuerwehr im Dauereinsatz: Das Wetterchaos in Südeuropa
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Chaotische Zustände in Italien.

In den letzten 48 Stunden musste die italienische Feuerwehr zu 100 Einsätzen im Piemont ausrücken. Es gab 980 Einsätze in der Toskana, 890 bei Rom und Hunderte weitere in anderen Regionen.

Zahlreiche Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, Brücken wurden geschlossen. Heftige Regenfälle sorgten für Überschwemmungen.

Schiffsunglück

Die italienische Küstenwache überwachte ein Handelsschiff, das wegen des schlechten Wetters am Sonntag vor Sardinien auf Grund gelaufen war. Dadurch soll das Risiko eines Öllecks verringert werden.

Bei einem komplizierten Rettungseinsatz mit hohen Wellen und starken Winden konnte die Küstenwache zwölf Matrosen per Hubschrauber an Land bringen.

Schulhof beschädigt

Auch die nordspanische Küste wurde von neuen Stürmen heimgesucht. In Galizien wurde ein Fabrikdach weggeblasen, ganz in der Nähe einer Schule. Niemand wurde verletzt.

In den vergangenen Tagen kamen allerdings sechs Menschen in Spanien ums Leben - darunter eine Südkoreanerin, die in Madrid von einem Dachsims erschlagen wurde.

An der Uferpromenade von San Sebastian wurden mehr als sieben Meter hohe Wellen gemessen.

Deichbrüche

In Portugal trat der größte Fluss des Landes über die Ufer, der Deich am Mondego brach. Marinesoldaten vor Ort halfen, das Ausmaß der Schäden zu begrenzen. Am Sonntag mussten 144 Menschen ihre überschwemmten Häuser verlassen, 320 weitere wurden aus Vorsicht in Sicherheit gebracht. Auch der Zugverkehr zwischen Alfarelos und Coimbra wurde wegen der Überschwemmungen unterbrochen.

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