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Sydney trotzt den Buschbränden: "Mit Zipfelmütze an den Bondi Beach"

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Sydney trotzt den Buschbränden: "Mit Zipfelmütze an den Bondi Beach"
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Die Buschbrände wüten nur wenige Dutzend Kilometer entfernt - doch an Sydneys legendärem Bondi Beach herrschte an Weihnachten trotzdem Festtagsstimmung.

Vergnügen geht vor, lautete das Motto vieler Sonnenhungriger, darunter zahlreiche Briten. Ein in Sydney lebender Londoner sagte am Strand: "Es ist Weihnachten. Ich wollte mit Zipfelmütze an den Bondi Beach"

Seine Begleiterin meinte kurz und knapp: "Das stand schon immer auf meiner To-do-Liste"

Ein anderer in Sydney lebender Brite sagte: "Ich liebe es. Ich habe nasskaltes Wetter gegen Sonne und Strand eingetauscht"

Schauer brachten wenig Erleichterung

Doch selbst einige Schauer am Weihnachtstag haben im Bundestaat Neusüdwales die Sorgenfalten nicht glätten können. Rund um Sydney lodern weiterhin rund 70 teils großflächige Buschbrände. Und Meteorologen geben keine Entwarnung. Im Gegenteil. Nach dem Schauer-Intermezzo werden in den kommenden Tagen wieder Höchsttemperaturen von bis zu 45 Grad Celsius erwartet.

Und die Feuerwehr befürchtet, dass sich zwei ohnehin schon massive Buschbrände in den Blue Mountains westlich von Sydney zu einer gewaltigen Feuerwalze vereinigen könnten.

Hilfe für Helfer

Auch auf Druck der oppositionellen Labour-Partei verkündete Regierungschef Scott Morrison, dass die unzähligen freiwilligen Helfer, die Seite an Seite mit Berufsfeuerwehren arbeiten, 20 Tage bezahlten Sonderurlaub erhalten werden.

Angestellte im öffentlichen Dienst können sich für die Löscharbeiten bei vollem Lohnausgleich freistellen lassen.

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