Türkischer Präsident Erdogan will Truppen nach Libyen schicken

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Von Ronald Krams
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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will Anfang Januar, für die Entsendung von Truppen nach Libyen, die Erlaubnis des Parlaments einholen.

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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will Anfang Januar, für die Entsendung von Truppen nach Libyen, die Erlaubnis des Parlaments einholen.

Dort hat die AKP mit dem Koalitionspartner die Mehrheit. Die Türkei und die Einheitsregierung in Libyen haben bereits ein umfassendes Abkommen zur Sicherheits- und Militärkooperation geschlossen.

"Die Vorlage des Gesetzes zur Entsendung von Truppen nach Libyen, das auf dem Memorandum der Sicherheit und der militärischen Zusammenarbeit zwischen zwei Ländern basiert, wird nach der Eröffnung des Parlaments unsere erste Aufgabe sein. Mit der Zustimmung des Parlaments haben wir die Möglichkeit, die Regierung Libyens effektiver zu unterstützen."

Ankara hat die Genehmigung für gemeinsame Militärübungen und darf auf Anfrage Waffen und Militärfahrzeuge nach Libyen senden. Um Kampftruppen zu schicken, benötigt Erdogans Regierung die Zustimmung des Parlaments.

In Libyen tobt seit dem Sturz von Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 ein Bürgerkrieg. Dabei konkurrieren die von den Vereinten Nationen anerkannte Einheitsregierung von Fajis al-Sarradsch und der mächtige General Chalifa Haftar um die Macht.

Ankara unterstützt Al-Sarradsch. Auf der Seite Haftars stehen unter anderem Ägypten und Russland.

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