Krisensitzung mit Harry und Meghan: Queen gibt sich verständnisvoll

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Von Euronews mit dpa, AP
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Nach einer Krisensitzung auf ihrem Landsitz in Sandringham teilte die Queen mit, die Gespräche mit ihrem Enkel und Meghan seien sehr konstruktiv gewesen.

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Nach der Ankündigung Prinz Harrys und seiner Frau Herzogin Meghan, viele ihrer königlichen Verpflichtungen aufgeben zu wollen, hat Königin Elizabeth II. wohlwollend auf deren Pläne reagiert. Nach einer Krisensitzung auf ihrem Landsitz in Sandringham teilte die Queen mit, die Gespräche mit ihrem Enkel und Meghan seien sehr konstruktiv gewesen. An dem Treffen nahmen auch Prinz Charles und Prinz William teil. Meghan war aus Kanada zugeschaltet.

"Paar kann unabhängig sein und Teil der Königsfamilie bleiben"

Die 93 Jahre alte Monarchin ließ verlautbaren, dass man es natürlich vorgezogen hätte, wenn beide weiterhin in Vollzeit arbeitende Mitglieder des Königshauses geblieben wären. Doch man respektiere ihren Wunsch, ein unabhängiges Leben als Familie zu führen und gleichzeitig ein wertvoller Teil der Königsfamilie zu bleiben.

Harry und Meghan hätten deutlich gemacht, dass sie in ihrem neuen Leben nicht von öffentlichen Geldern abhängig sein wollten. Man sei sich deshalb einig, alles Wichtige in einer Übergangsphase zu klären, in der sich das Paar in Kanada und Großbritannien aufhalte.

Der Königshaus-Experte und Autor des Buches "Queen of the World", Robert Hardman, sagt:

Ich glaube, man kann das schon eine Familienkrise nennen. Doch ich finde, dass es letztendlich einfach ein sehr trauriger Streit innerhalb der Familie ist, den jeder gerne klären möchte. Es fühlt sich nicht nach einer endgültigen Trennung an. Die Atmosphäre hat eher etwas von: "Komm, wir müssen jetzt einen Kompromiss finden."

Das Treffen war das erste persönliche Gespräch zwischen der Queen und Prinz Harry, seit er und Meghan in der vergangenen Woche ihre Zukunftspläne vorgestellt hatten.

Königin Elisabeth II. teilte mit, dass in den nächsten Tagen noch weitere Entscheidungen getroffen werden müssten.

Wer zahlt künftig für die Sicherheit?

Dazu dürfte zählen, welche Geschäfte beide künftig tätigen können, ob sie ihre Titel Herzog und Herzogin von Sussex behalten werden und wer für ihre Sicherheit aufkommen wird. Medienberichten zufolge liegen die Leibwächter-Kosten für Harry und Meghan bei umgerechnet rund 1,2 Millionen Euro.

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