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Coronavirus: Fallzahlen steigen unaufhörlich - Evakuierungen von Ausländern

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Coronavirus: Fallzahlen steigen unaufhörlich - Evakuierungen von Ausländern
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Die mutmaßliche Keimzelle des neuartigen Coronavirus ist ein Markt für Fisch, Meeresfrüchte und Wildtiere in der chinesischen Millionenmetropole Wuhan.

Von hier aus hat sich der Erreger inzwischen praktisch in alle Landesteile, aber auch auf andere Kontinente verbreitet. Mit drastischen Folgen. Die Zahl der Verdachtsfälle und Infizierten steigt täglich. Großstädte in der Provinz Hubei sind von der Außenwelt abgeschnitten. Krankenhäuser werden im Eiltempo aus dem Bodengestampft.

Landesweit angesteckt haben sich nach offiziellen Angaben über 2700 Menschen, mindestens 80 sind bereits gestorben.

Interkontinentale Ausbreitung

Bestätigte Fälle gibt es auch in acht anderen asiatischen Staaten, Australien, den USA und Frankreich. Die Regierungen in Washington und Paris haben bereits mit Rückholaktionen von Amerikanern und Franzosen begonnen. Die deutsche Brundesregierung erwägt diesen Schritt, wartet aber noch ab.

Alles in allem hat sich weltweit die Zahl der Erkrankungen binnen einer Woche mehr als verzehnfacht.

Asiaten in Paris kritisch beäugt?

Während in Paris die Neujahrsparade der chinesischen Gemeinde abgesagt wurde, fand sie in Lyon statt. Im asiatischen Viertel von Paris sagte ein Passant, es gebe Berichte über Stigmatisierungen asiatisch aussehender Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln, auch wenn es sich gar nicht um Chinesen handele. Er fühle die Ausbreitung von Angst, obwohl diese irrational und unbegründet sei.

Die drei in Frankreich erkrankten Patienten werden in Kliniken in Paris und Bordeaux behandelt. Alle drei hatten sich zuvor in China aufgehalten.

Die Pariser Neujahrsparade wurde nach einem Gespräch zwischen Bürgermeisterin Anne Hidalgo und den Organisatoren abgesagt. Viele chinesischstämmige Pariser ließen es sich trotzdem nicht nehmen, wenigstens in kleinem Rahmen ihr hohes Fest zu würdigen.

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