Eilmeldung
This content is not available in your region

Coronavirus in Europa, Australien und USA - Arzt in China gestorben

euronews_icons_loading
Menschen mit Schutzmasken
Menschen mit Schutzmasken   -  
Copyright
AP
Schriftgrösse Aa Aa

Das aus China stammende Coronavirus ist inzwischen auch in Europa aufgetreten. In Frankreich befinden sich drei Patienten unter Quarantäne im Krankenhaus, das teilte das französische Gesundheitsministerium mit. Demnach wurde ein Fall aus Bordeaux, die anderen beiden Lungenerkrankungen aus Paris gemeldet. Auch in Melbourne gibt es einen bestätigten Fall eines jungen Mannes, der sich mit dem Coronavirus infiziert hat.

In Deutschland wurden Proben eines Patienten aus Peine nach Information des NDR zur Charité nach Berlin geschickt. Allerdings hatte der Mann die Grippe - und es galt als wenig wahrscheinlich, dass er gleichzeitig mit dem Coronavirus infiziert war.

Laut französischen Behörden war man vorbereitet. "Die Regierung wird alles unternehmen, um eine Ausbreitung des Erregers einzudämmen", sagte die französische Gesundheitsministerin Agnès Buzyn. "Denn wir wissen, dass es möglich und sogar wahrscheinlich ist, dass es, vor allem in Europa, weitere Fälle geben wird. Nur weil es heute keine anderen identifizierten Fälle gibt, bedeutet das nicht, dass keine weiteren im Umlauf sind."

In China sind mittlerweile über 41 Menschen an dem Virus gestorben, mehr als 1.300 haben sich infiziert - das meldet das chinesische Staatsfernsehen. In Wuhan gibt es besonders viele Infektionen. In der 7,5-Millionen-Einwohnerstadt waren die ersten Fälle der Lungenkrankheit aufgetreten.

Inzwischen ist auch ein 62 Jahre alter Arzt an der Viruskrankheit gestorben. Das melden offizielle chinesische Medien.

Um die Ausbreitung des Virus zu bremsen, wurden für die schwer betroffene Provinz Hubei, in der auch Wuhan liegt, drastische Maßnahmen beschlossen. Nah- und Fernverkehr wurden gestoppt, Ausfallstraßen gesperrt, zudem sollen in der Öffentlichkeit Schutzmasken getragen werden.

Laut chinesischen Medien wurden mehr als 400 Ärzte des Militärs eingeflogen, um im Kampf gegen das Virus zu helfen.

Bestätigte Fälle wurden zuletzt auch aus anderen asiatischen Ländern wie Japan, Thailand, Vietnam, Singapur und Taiwan gemeldet. Auch in den USA sind Erkrankungen diagnostiziert worden. In den Großstädten Seattle und Chicago wurden demnach jeweils eine Infektion mit dem Virus nachgewiesen. Auch Australien bestätigte einen Fall der vom neuen Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit.

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.