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Coronavirus: Chinas Märkte brechen um 9 Prozent ein

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Ein Arbeiter mit Maske in der Börse in Shanghai
Ein Arbeiter mit Maske in der Börse in Shanghai   -  
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In China sind die Aktienmärkte nach der Wiedereröffnung der Börsen in Shanghai und Shenzhen eingebrochen. Sie sackten auf einen Tiefstand wie zuletzt 2015. Der Shanghai Composite Index fiel um 8,73 Prozent auf 2717 Punkte, der Shenzhen Composite Index um 9,13 Prozent auf 9707 Punkte - trotz Geldspritzen der Pekinger Zentralbank.

Die Ferien zum Neujahrsfest waren wegen der Coronavirus-Epidemie verlängert worden. In China starben inzwischen mehr Menschen an der Krankheit als während der Sars-Pandemie vor 17 Jahren.

Traditionell verreisen zum Neujahr fast alle Chinesen. Doch das ist wegen des Coronavirus schwierig. Zudem bleiben zahlreiche Restaurants seit Wochen geschlossen, weil die Menschen - nicht nur in den abgesperrten Städten - vorwiegend in ihren Wohnungen bleiben.

Auch in Japan schloss der Leitindex Nikkei 225 am Montag mit einem Minus von 1,01 Prozent. In Hongkong war bereits in der letzten Woche gehandelt worden. Der Hang Seng war bei der Wiedereröffnung der Börse dort in der vergangenen Woche um drei Prozent gefallen.

AnalystInnen rechnen damit, dass die Panikverkäufe weiter zunehmen. Zudem wurden die Wachstumsprognosen von sechs auf fünf Prozent gesenkt.

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