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Kampf gegen Coronavirus: Spahn fordert EU-Mittel

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Von Carolin Kuter mit dpa
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Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn hat angekündigt, sich für eine engere EU-Zusammenarbeit im Kampf gegen des Coronavirus einzusetzen.

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Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn hat angekündigt, sich für eine engere EU-Zusammenarbeit im Kampf gegen des Corona-Virus einzusetzen. So wolle er beim Treffen der GesundheitsministerInnen am Donnerstag in Brüssel darauf drängen, dass die EU den Flugverkehr aus China in Zukunft einheitlich regele. Zudem solle es für die Forschung und für die internationale Zusammenarbeit EU-eigene Mittel geben. "Ich möchte übrigens auch erreichen", so Spahn weiter, "dass die Bitte der Weltgesundheitsorganisation nach finanzieller Hilfe nicht nur von den Nationalstaaten beantwortet wird, sondern, dass sich auch die Europäische Union mit Haushaltsmitteln verantwortlich fühlt."

Auch die Europäische Volkspartei forderte vor dem GesundheitsministerInnentreffen eine gemeinsame Strategie. Es sei Zeit, dass die EU geeint reagiere, erklärte zudem die Brüsseler Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides.

"Wir bedauern, dass es bis zu einem Gesundheitsminister-Treffen so lange gedauert hat", so EVP-Chef Weber.

Spahn sagte, er werde zudem am Nachmittag mit den Gesundheitsministern der G7-Staaten telefonisch über die Lage beraten. Er warnte, der Höhepunkt der Epidemie könnte noch nicht erreicht sein. Gesundheitsministerium und Robert-Koch-Institut ständen im permanenten Austausch miteinander.

Webasto eröffnet Zentrale bei München wieder

In Deutschland gibt es 16 bekannte Infektionsfälle. 14 Erkrankte sind Angestellte der Firma Webasto bei München. Der Autozulieferer eröffnete seine Zentrale am Mittwoch wieder. Sie war zwei Wochen wegen des Ausbruch des Virus geschlossen worden.

Zwei Infizierte waren unter den Menschen, die Anfang Februar aus China zurückgeholt wurden.

In Deutschland gelten für Direktflüge aus China besondere Sicherheitsvorschriften. PilotInnen müssen melden, ob Passagiere Symptome haben, die Reisenden müssen angeben, wo sie sich in den kommenden 30 Tagen aufhalten.

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