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Chinese in Paris gestorben: Erster COVID-19-Todesfall außerhalb Asiens

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Chinese in Paris gestorben: Erster COVID-19-Todesfall außerhalb Asiens
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Das Coronavirus hat ein erstes Todesopfer außerhalb Asiens gefordert: In Frankreich starb ein 80-jähriger Chinese in einem Pariser Krankenhaus, teilt das Gesundheitsministerium mit.

Mehr als 67.000 Menschen haben sich bisher weltweit mit dem Coronavirus angesteckt. Das gab die chinesische Gesundheitsbehörde bekannt. Die Zahl der Todesfälle im Ursprungsland des Erregers wurde mit 1523 angegeben. Die meisten Fälle gibt es in der zentralchinesischen Provinz Hubei. Lian Wannian, Leiter des Nationalen Gesundheitsausschusses Chinas, sagte:

„Die Lage in Hubei und im gesamten Land ist am schwierigsten Punkt angelangt, sie befindet sich in einem Zustand des stillstehenden Kampfes. Wir dürfen uns nicht zurücklehnen und müssen die Beherrschung der Ausbreitung an oberster Stelle der Aufgabenliste behalten.“

Mittlerweile gibt es auch einen Ansteckungsfall in Afrika. Es handelt sich um eine Person, die sich in Ägypten auffällt, gab das dortige Gesundheitsministerium bekannt. Ägypten hatte zu Beginn des Monats Februar alle Flugverbindungen zu China unterbrochen, rund 300 Staatsangehörige des nordafrikanischen Landes waren aus der Stadt Wuhan ausgeflogen worden und nach ihrer Ankunft in Ägypten unter Quarantäne gestellt worden.

Das niederländische Kreuzfahrtschiff MS Westerdam hat inzwischen in Kambodscha angelegt, andere Länder hatten dem Schiff das Einfahren in einen ihrer Häfen zuvor untersagt. Die Reederei hatte betont, an Bord habe es weder bei den Urlaubern noch bei der Besatzung einen Coronafall gegeben.

Zwar klagten mehrere Reisende über Fieber und Unterleibsbeschwerden, Untersuchungen zeigten aber, dass sie nicht den COVID-19-Erreger in sich tragen.