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Auch nach New Hampshire: Den Demokraten fehlt ein Favorit

Auch nach New Hampshire: Den Demokraten fehlt ein Favorit
Copyright Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.Pablo Martinez Monsivais
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Von Euronews mit AP, dpa
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Auch nach der Vorwahl in New Hampshire fehlt den Demokraten ein klarer Favorit, der am Ende Donald Trump herausfordern könnte. Zwar hat Bernie Sanders hier das Rennen gemacht, aber sein Vorsprung vor Platz zwei war deutlich geringer als bei der Vorwahl 2016.

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Anders als in Iowa gab es diesmal kein Chaos, alles lief rund bei der Demokraten-Vorwahl in New Hampshire. Der linke Senator Bernie Sanders machte mit 26 Prozent das Rennen und verkündete den Anfang vom Ende für Donald Trump. Doch wer den Präsidenten herausfordert, ist auch nach New Hampshire unklar.

AP
Pete ButtigiegAPAndrew Harnik

Nur zwei Prozentpunkte hinter Sanders: Ex-Bürgermeister Pete Buttigieg und, als Überraschungsaufsteigerin: Amy Klobuchar, die mit 20 Prozent auf dem dritten Platz landete.

Die Journalistin Julie Pace: "Bemerkenswert ist, dass Sanders weit hinter seinem Ergebnis von 2016 liegt, als er New Hampshire mit einem Vorsprung von 22 Punkten vor Hillary Clinton gewonnen hat. Dieser Sieg war viel knapper, lediglich zwei Prozentpunkte. Und das wirft die Frage auf, ob Sanders in der Lage sein wird, sich in diesem übervollen Feld durchzusetzen."

AP
Joe BidenAPGerald Herbert

Die Verlierer der Wahl: die ehemals als Favoriten gehandelten Elizabeth Warren (9 Prozent) und Ex-Vizepräsident Joe Biden (8 Prozent), die auf den für sie enttäuschenden Plätzen vier und fünf endeten. Biden setzt auf ethnisch diversere Staaten, allerdings ist dies schon der zweite Rückschlag in bisher zwei Vorwahlen.

Bisher fehlt den Demokraten ein klarer Favorit. Und in zwei Wochen will noch Michael Bloomberg ins Rennen einsteigen, was das Kandidatenfeld neu aufmischen könnte.

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