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Hamburgwahl: AfD drin, FDP endgültig draußen

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Vorläufiges amtliches Endergebnis der Hamburg-Wahl
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Das Auszählungs-Kuddelmuddel um die Bürgerschaftswahl in Hamburg ist zu Ende, die Parteien, die ins Stadtparlament kommen, stehen fest. Einiges hat sich seit der Prognose nicht geändert: Die SPD stellt mit rund 39 Prozent weiter die stärkste Kraft, danach kommen die Grünen, die sich über einen Zugewinn von rund 12 Prozent freuen können. Drittstärkste Kraft, weit hinter den Grünen, ist die CDU.

Hier herrschte noch Hoffnung bei der FDP-Spitzenkandidatin

Entwarnung gibt es für die AfD, die knapp, aber doch den Einzug schafft. Sie verlor mehr als zwei Prozentpunkte im Vergleich zur vorangegangenen Wahl.

Überraschend raus ist dagegen die FDP. In den Prognosen hatte sie noch bei 5,0 Prozent gelegen, nach der Korrektur eines Auszählungsfehlers ist die Hoffnung aber dahin. FDP-Chef Christian Lindner sieht als Grund für das Scheitern offenbar auch das Debakel um die Wahl in Thüringen, bei der ein FDP-Kandidat mit Unterstützung der rechten AfD zum Ministerpräsidenten gewählt worden war. Lindner kündigte an, seine Partei werde künftig offensiv eine Position der Mitte vertreten.