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Erster Coronatoter in Lateinamerika

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Erster Coronatoter in Lateinamerika
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Erstmals ist in Lateinamerika ein mit dem Coronavirus infizierter Patient ums Leben gekommen. In der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires sei ein 64 Jahre alter Mann gestorben, der positiv auf das Virus getestet worden sei, teilte das Gesundheitsministerium mit. Der Mann war zuletzt nach Europa gereist und klagte über Fieber, Husten und Halsschmerzen. Er litt zuvor bereits an Diabetes, Bluthochdruck, chronischer Bronchitis und Nierenschwäche.

Auch in den USA verschärft sich die Lage: Nach den US-Bundesstaaten Kalifornien, Maine und Washington wurde nun auch im Staat New York der Notstand verhängt. Mehr als 70 Infizierte gibt es in diesem US-Staat.

Weltweit sind inzwischen mehr als 100.000 Infektionen und rund 3500 Todesfälle registriert - die Dunkelziffer nicht erfasster Fälle dürfte Experten zufolge noch weit darüber liegen.

In China, wo das Virus ausgebrochen war, wurden über 80.000 Infektionen registriert, von denen bislang rund 57.000 geheilt wurden.

Nach Saudi-Arabien dürfen keine ausländischen Pilger einreisen. Die Heiligen Stätten in Mekka und Medina wurden zur Desinfektion geschlossen, sind nun aber wieder für Einheimische offen. 5 Infizierte - so lautet die offizielle Zahl aus Saudi-Arabien.

Wegen der Coronavirusgefahr riegelte Israel die Stadt Bethlehem ab. Und im Libanon ließ sich ein Priester über das Land fliegen, er betete um den Schutz Gottes vor dem Virus.

Das Virus war Ende vergangenen Jahres in China wohl zuerst auf einem sogenannten wet market in der Metropole Wuhan aufgetreten. Hier wurden wilde Tiere verkauft, wie Fledermäuse, Füchse und Wolfwelpen. Der Markt heißt wet market, nasser Markt, weil die Tiere vor Ort auch geschlachtet wurden und viel Blut floss.