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Coronavirus: Umweltverschmutzung nimmt ab

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Coronavirus: Umweltverschmutzung nimmt ab
Copyright  Anteo Marinoni/AP
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Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, gibt es auf der ganzen Welt erhebliche Einschränkungen. Diese haben aber auch positive Nebeneffekte: In vielen Ländern gehen Umweltverschmutzung und Treibhausgasemissionen spürbar zurück. Satellitenbeobachtungen zeigen eine deutliche Verringerung klimaschädlicher Emissionen.

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Josef Aschbacher, ESAEuronews

Wissenschaftler, wie ESA-Direktor Josef Aschbacher, appellieren, daraus nun die Lehren zu ziehen, sich verstärkt mit den Auswirkungen des Klimawandels zubeschäftigen und diese im Idealfall zu vermeiden:

Es ist traurig, dass die Wirtschaftstätigkeit zurückgeht, für unseren Planeten ist es jedoch eine Erholung, weil die Luftverschmutzung geringer ist. Die Erde ist wunderschön, aber auch sehr zerbrechlich. Ich kann mir vorstellen, dass viele Menschen unseren Planeten und die vom Menschen gemachte Luftverschmutzung jetzt aus einer ganz anderen Perspektive betrachten. Das hat dann auch Auswirkungen auf die Diskussion über den Klimawandel.
Josef Aschbacher
ESA-Direktor für Erdbeobachtung

Vergleicht man die Klimadaten in der chinesische Region Wuhan vor und während der verhängten Quarantäne, zeigt sich, wie stark die Konzentrationen von Stickstoffdioxid zurückgegangen sind.

NASA