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Coronavirus-Krise: Mehr als 100.000 bestätigte Infektionen in den USA

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Coronavirus-Krise: Mehr als 100.000 bestätigte Infektionen in den USA
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In den Vereinigten Staaten gibt es nach Angaben von US-Experten inzwischen mehr als 100 000 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus.

In den USA gibt es damit mehr bekannte Infektionen als in jedem anderen Land der Welt. Bislang wurden rund 1540 Todesfälle gemeldet.

New York an der Ostküste der Vereinigten Staaten hat sich zum Zentrum der Pandemie entwickelt. Restaurants, Bars, Schulen, Museen und Broadwayshows sind geschlossen. Alle Bürger sind aufgerufen, Zuhause zu bleiben, nicht lebenswichtige Einrichtungen und Firmen sind geschlossen.

Italien hat an einem Tag fast 1000 Todesfälle gemeldet und damit so viele wie an keinem Tag zuvor. Mittlerweile sind über 9000 Menschen verstorben. Seit dem 10. März dürfen die Menschen im ganzen Land nur noch in Ausnahmefällen aus dem Haus gehen.

In der Provinz Bergamo, in Norditalien, werden soziale Einrichtungen großflächig desinfiziert. Russische Spezialisten helfen den Einsatzkräften vor Ort. Die Lage in den sechs Krankenhäusern der Provinz Bergamo ist kritisch, die Kliniken sind voll mit Intensivpatienten.

In Frankreich sind die strengen Ausgangsbeschränkungen um gut zwei Wochen bis zum 15. April verlängert worden.Dazu Premierminister Édouard Philippe:

"Dieser Zeitraum kann verlängert werden, wenn die gesundheitliche Situation dies erfordert".

Die belgische Premierministerin Sophie Wilmès erklärte, dass die wegen der Corona-Pandemie verhängte Ausgangssperre noch mindestens bis zum 19. April verlängert wird".

In London werden behelfsmäßige Krankenhäuser errichtet. Rund 14 600 Menschen sind in Großbritannien nachweislich mit dem Virus infiziert. Die tatsächliche Zahl könnte allerdings sehr viel höher sein, Großbritannien hat bislang im Vergleich zu Deutschland nur wenige Tests durchgeführt.

Auch der britische Premierminister Boris Johnson und Gesundheitsminister Matt Hancock, sind positiv auf das Coronavisrus getestet worden.