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Covid-19: Italien und Frankreich bereiten sich auf Lockerungen vor

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Covid-19: Italien und Frankreich bereiten sich auf Lockerungen vor
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Italien bereitet sich angesichts der sinkenden Anzahl von Covid-19-Toten auf die Lockerung der Ausgangssperren im Land vor. Zur Finanzierung der Folgen der Pandemie will die Regierung das Haushaltsdefizit erstmals seit Jahrzehnten auf mehr als zehn 10 Prozent anheben. In den Alpen wurden Schneekanonen eingesetzt, um Städte zu desinfizieren.

Seit Donnerstag verstarben laut italienischen Gesundheitsbehörden 420 Menschen an dem neuartigen Coronavirus - so niedrig war die tägliche Bilanz zuletzt am 17. März.

Italien plant ab 4. Mai stufenweise Lockerungen. Gesundheitsbehörden und Virologen warnen jedoch vor einem Wiedererstarken der Ausbreitung, wenn Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen nicht eingehalten werden.

Frankreich: Lockerungen ab dem 11. Mai

Auch in Frankreich steht eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen bevor - die Zahl der täglich Verstorbenen und Neuaufnahmen in die Intensivstationen ist seit Tagen rückläufig. Ab dem 4. Mai will die Regierung damit beginnen, große Teile der Bevölkerung mit Masken auszustatten. Ab dem 11. Mai sollen die Ausgangssperren gelockert werden. Doch Restaurants und Kneipen bleiben vorerst geschlossen. Eine Entscheidung dazu, wann sie wieder öffnen können, soll es Ende Mai geben. Die Regierung stockte die Hilfen für Gaststätten auf.

Erste Testversuche für Impfstoff in Oxford

Nach rückläufigen Zahlen in den vergangenen Tagen hat es in Großbritannien am Freitag mit 684 Verstorbenen seit Donnerstag wieder etwas mehr Covid-19-Tote gegeben. Die Regierung in London nannte bisher kein Ausstiegsdatum aus den Kontaktbeschränkungen. In Großbritannien haben in dieser Woche an der Universität in Oxford die europaweit ersten Testversuche an Menschen bei der Suche nach einem Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus begonnen.