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Italien trotzt der Corona-Krise - Produktion von Parmesan geht weiter

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Italien trotzt der Corona-Krise - Produktion von Parmesan geht weiter
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Trotz der Corona-Beschränkungen geht die Produktion von Parmesan weiter. Parmesan ist nicht irgendein Käse. Parmesan ist in Italien ein Heiligtum. Nur ausgewählte Erzeuger dürfen ihn herstellen. Der Käse ist ein Exportschlager und enormer Wirtschaftsfaktor.

Dazu Nicola Bertinelli, Präsident des nationalen Parmesan-Konsortiums:

"Parmesan ist ein gutes Produkt. Offensichtlich sind aber die Verkäufe in den Restaurants zusammengebrochen. Doch die Parmesanproduzenten werden niemals aufgeben, und sie werden niemals zulassen, dass Ausländer ihre Produktion übernehmen. Es ist ein in Italien hergestelltes Produkt".

Schwer zu schaffen macht den Produzenten gefälschter Parmesankäse. Sowohl beispielsweise in Russland als auch in den USA sind kopierte Produkte am Markt zu finden. Es sind angeblich italienische Erzeugnisse mit ähnlich klingenden Namen, die nicht aus der Region stammen.

Sowohl der Parmigiano Reggiano als auch der Grana Padano sind als Qualitätsmarke geschützt. Die italienische Regierung ist entschlossen, das Nationalheiligtum zu verteidigen, aber auch die US-Strafzölle auf Importe aus Europa bereiten den Produzenten Kopfzerbrechen.

Nicht umsonst bekam US-Außenminister Mike Pompeo bei seinem Besuch in Rom im letzten Jahr ein großes Stück Käse in die Hand gedrückt.