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Queen mahnt zum Kriegsende: "Nie aufgeben, nie verzweifeln"

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Queen mahnt zum Kriegsende: "Nie aufgeben, nie verzweifeln"
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Stilles Gedenken an den "Tag der Befreiung"

Die Corona Epidemie hat große Feierlichkeiten zur Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren unmöglich gemacht. Berlin erinnerte an den Tag der Befreiung vor allem digital.

In Grossbritannien hob die Queen in einer Rede hervor, dass die Todfeinde von damals heute Freunde seien: "Es ist ein schwerer Schlag, dass wir diesen besonderen Jahrestag nicht so feiern können, wie wir es uns wünschen würden. Stattdessen gedenken wir uns von zu Hause. Aber unsere Straßen sind nicht leer; sie sind erfüllt von der Liebe und der Fürsorge, die wir füreinander empfinden. Und wenn ich heute auf unser Land schaue und sehe, was wir bereit sind zu tun, um einander zu schützen und zu unterstützen, dann sage ich mit Stolz, dass wir immer noch eine Nation sind, die diese tapferen Soldaten, Matrosen und Flieger erkennen und bewundern würden."

Queen Elizabeth II. diente im Zweiten Weltkrieg. Als 19-Jährige schloss sie sich dem Auxiliary Territorial Service (ATS) an und erhielt eine Ausbildung zur LKW-Fahrerin und Mechanikerin.

An einem weitgehend leeren Denkmal für den Zweiten Weltkrieg in Washington DC nahmen US Präsident Donald Trump und seine Frau Melania am Freitag an einer Kranzniederlegung teil. Anders als die Queen ergriff der US-Präsident jedoch nicht das Wort, eine stille Würdigung der Gefallenen.