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Corona-Verdacht: US-Vizepräsident Pence reduziert Kontakte

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Corona-Verdacht: US-Vizepräsident Pence reduziert Kontakte
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Das Coronavirus hat die US-Regierung erreicht. Auch US-Vizepräsident Mike Pence könnte betroffen sein. Daher reduziert er nun seine Kontakte, geht aber weiter arbeiten. Seine Pressesprecherin Katie Miller ist positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden.

Corona-Task Force: Mitarbeiter in Quarantäne

Drei ranghohe Mitglieder der von ihm geleiteten Corona-Arbeitsgruppe des Weißen Hauses erklärten bereits, dass sie vorsichtshalber von zuhause arbeiten würden.

Bei ihnen handelt es sich um den Immunologen und Trump-Berater Anthony Fauci, den Chef der US-Gesundheitsbehörde, Robert Redfield, und den Leiter der Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde, Stephen Hahn.

Zwar war Pence am Samstag nicht bei Präsident Donald Trumps Treffen mit Militärchefs anwesend, weshalb in US-Medien bereits über seine Selbst-Isolierung spekuliert wurde.

Aber laut Angaben des Weißen Hauses wird Pence an diesem Montag zur Arbeit erscheinen. Tests auf das Coronavirus seien bisher negativ ausgefallen.

US-Arbeitslosenzahl auf Rekord-Höhe

Pence und Trump vertreten die Auffassung, dass die schlimmste Corona-Phase in den USA vorbei sei. Nun müsse dringend die Wirtschaft angekurbelt werden. Viele Menschen in der Bevölkerung stehen hinter ihnen.

Die Arbeitslosenzahl ist im April auf 14,7 Prozent gestiegen, den höchsten Wert seit dem Zweiten Weltkrieg. Der Regierung zufolge wird mit einer weiteren Verschärfung gerechnet. Vor Beginn der Coronakrise im Februar hatte die Arbeitslosenquote noch bei 3,5 Prozent gelegen.