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Indien und Bangladesch: Menschen fliehen vor Super-Zyklon

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Indien und Bangladesch: Menschen fliehen vor Super-Zyklon
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Indien und Bangladesch bereiten sich auf den Zyklon "Amphan" vor. In beiden Ländern wurden Hunderttausende Menschen aus Küstenregionen in Sicherheit gebracht. Der große Wirbelsturm, der sich aus dem Golf von Bengalen nähert, soll nach Vorhersagen der meteorologischen Dienste am Mittwochnachmittag zwischen dem ostindischen Bundesstaat Westbengalen und Bangladesch auf das Festland treffen.

Der Zyklon, dessen Name auf Thai "Himmel" bedeutet, sei einer der größten Stürme des vergangenen Jahrzehnts, warnen die Meteorologen. Man erwartet Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 km/h und starke Regenfälle.

Wie der Chef der nationalen Katastrophenhilfe Bangladeschs mitteilte, wurden mehr als 12.000 Nothilfezentren vorbereitet, um in Corona-Zeiten für genügend Abstand zu sorgen. Auch Schulen und Regierungsgebäude sollten genutzt werden, um Personen vorsorglich unterbringen zu können. Die Menschen seien aufgefordert worden, in den Unterkünften Masken zu tragen.

Zwei Katastrophen: Zyklon und Pandemie

In Indien haben die Behörden Desinfektionsmittel und Masken an die Bevölkerung verteilt. Mehrere Dutzend Teams des Katastrophenschutzes seien im Einsatz. Der Ausbruch des Coronavirus erschwert es den Beamten beider Länder, die Menschen in diesen Regionen zu evakuieren.

Wirbelstürme kommen im Golf von Bengalen immer wieder zwischen April und November vor und können große Schäden verursachen. Bei einem großen Zyklon im Jahr 1999 starben rund 10.000 Menschen.