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240 Tonnen Eis an einem Wochenende: Endlich wieder Gelato!

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240 Tonnen Eis an einem Wochenende: Endlich wieder Gelato!
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Erdbeere und Schokolade oder Feige-Haselnuss? Die Qual der Wahl nach Wochen der Entsagung: Viele Italiener freuen sich nach dem Ende der Ausgangssperre besonders über diesen Genuss, köstliches Speiseeis.

Er habe es unendlich vermisst, besonders in seiner Lieblings-Gelateria, sagt ein Kunde. Es gebe kein besseres Eis in Rom.

Ein anderer Eisfan spricht von einer regelrechten Leidenschaft. Auf Gelato habe er immer Appetit, mitten im Winter oder in der Corona-Krise. Während des Lockdowns sei das ziemlich dringend geworden. Heute sei ein wunderschöner Tag, mit spazieren gehen und natürlich Eis essen. Gerade habe er eine neue Geschmacksrichtung entdeckt, die vielversprechend aussehe.

Am vergangenen Wochenende stürmten die Italiener bei Bombenwetter die Eisdielen des Landes. Allein in der Hauptstadt Rom und entlang der Küste der Region Latium wurden knapp 240 Tonnen Eis verzehrt. Zur Freude der Händler nach drei dürren Monaten.

In Italien gibt es nach Angaben des Verbandes 39.000 Eisdielen, die einen Jahresumsatz von 2,8 Milliarden Euro erwirtschaften und 150.000 Mitarbeiter beschäftigen. Das ist auch nötig: 94 Prozent der Italiener geben an, regelmäßig Eis zu essen. Im Schnitt verputzt jeder Italiener mehr als sechs Kilo Eiscreme pro Jahr.