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Oscar-Verleihung 2021 verschoben

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Oscar-Verleihung 2021 verschoben
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Festivals und Filmpreise rund um den Globus wurden bereits abgesagt oder verschoben - nun trifft es auch die Oscars.

2021 findet die für Ende Februar angesetzte Verleihung der begehrten Goldjungen erst 8 Wochen später, am 25. April statt. Das gab die Film-Akademie am Montag (Ortszeit) in Beverly Hills bekannt. Mit dem Oscar-Aufschub wolle man den Filmemachern die Möglichkeit geben, ihre Streifen fertigzustellen und in die Kinos zu bringen.

Wegen Corona liegt der Filmbetrieb lahm, auch die Kinos stehen still. Deswegen dürfen sich erstmals online veröffentlichte Filme qualifizieren. Auch das Zeitfenster für die Zulassung von Filmbeiträgen wurde verlängert über das Kalenderjahr hinaus bis Ende Februar 2021 verlängert. Die Nominierungen werden demnach am 15. März verkündet.

Die Show im kommenden Jahr sei ein "historischer Moment", um Filmfans in aller Welt durch die Kinokunst zu vereinen, hieß es seitens der Akademie, Unter welchen Umständen sie stattfinden wird, womöglich mit Mundschutz auf dem roten Teppich, steht noch in den Sternen.

Historischer Aufschub

Zum vierten Mal in der langen Academy-Geschichte wird die Oscar-Gala verschoben. Erstmals geschah dies 1938, als Los Angeles von einer Flutkatastrophe heimgesucht wurde, die Verleihung musste um eine Woche verschoben werden.

1968 fand die Feier am 10. April und damit zwei Tage später statt, als zunächst geplant. Grund war die Ermordung des Bürgerrechtlers Martin Luther King, der am 9. April beigesetzt wurde.

Wegen eines Attentats auf US-Präsident Ronald Reagan wurde die Show 1981 um einen Tag verschoben. Reagan überlebte den Anschlag schwer verletzt.