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Rekordfund: 14 Tonnen der IS-Droge "Captagon" sichergestellt

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Rekordfund: 14 Tonnen der IS-Droge "Captagon" sichergestellt
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In Italien hat die Polizei 14 Tonnen Amphetamine sichergestellt, die vermutlich in Syrien von der IS-Miliz hergestellt wurden. Die Drogen im Wert von mehr als einer Milliarde Euro waren in Papierzylindern versteckt, die die ErmittlerInnen in Containern im Hafen von Salerno in Süditalien entdeckten. Es handele sich um den bisher größten Fund von Amphetaminen weltweit, so die Polizei. 84 Millionen Pillen wurden beschlagnahmt. Die Menge könnte die Nachfrage in ganz Europa befriedigen.

"Dschihadisten-Droge" gegen Angst und Schmerz

Die Pillen namens "Captagon" seien unter IS-Kämpfern weit verbreitet, um Angst, Schmerz und Müdigkeit zu unterdrücken, es gilt als "Dschihadisten-Droge". Auch die Täter des Anschlags auf die Pariser Bataclan-Konzerthalle sollen unter dem Einfluss der Droge gestanden haben. Zudem finanziere der Islamische Staat über den Drogenhandel seine terroristischen Aktivitäten, so die ErmittlerInnen.

Syrien sei in den vergangenen Jahren zum weltweit führenden Herstellerland von Amphetaminen geworden. Die Polizei geht davon aus, dass die Camorra in den Handel verwickelt war. Die Mafia aus Neapel ist weltweit im Drogenhandel aktiv.