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20. Juli 1944: Gedenken an den Widerstand

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Gedenken an 20. Juli 1944
Gedenken an 20. Juli 1944   -   Copyright  Wolfgang Kumm/(c) Copyright 2020, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
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Vor 76 Jahren, am 20. Juli 1944 verübte Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein Attentat auf Adolf Hitler. Er platzierte eine Aktentasche mit einem Sprengsatz, der während einer militärischen Lagebesprechung explodierte. Adolf Hitler, Ziel des Anschlags und Führer Nazideutschlands, überlebte wie durch ein Wunder.

Stauffenberg war ein glühender Patriot, ein leidenschaftlicher deutscher Nationalist, der das Wiedererstarken Deutschlands durch die Nazis erst begrüßt hatte. Als ihm die Aussichtslosigkeit des Krieges Ende 1943 klar wurde, fand er zum aktiven Widerstand und war entscheidend an der „Operation Walküre“, dem gescheiterten Staatsstreich nach dem Attentat beteiligt.

Stauffenberg wurde noch am Tag des gescheiterten Anschlages mit anderen Mitverschwörern verhaftet und standrechtlich erschossen.

Ob Stauffenberg und seine Mitverschwörer das verbrecherische und menschenverachtende System der Nazis nicht mehr zulassen wollten - oder ob sie Deutschland angesichts der kommenden militärischen Niederlage nur vor Schlimmerem bewahren wollten - die Frauen und Männer des Widerstands haben ihr Leben dafür gegeben. Dass es in Nazideutschland auch diese Menschen gab, auch das hat Deutschlands Weg zurück in den Kreis der zivilisierten Staaten geebnet.

Stauffenberg - eine der großen Symbolfiguren des Widerstands im Dritten Reich

In der Gedenkstätte Plötzensee wurden er und damit alle Widerstandskämpfer zum 76. Jahrestag des Anschlages auf Hitler geehrt.

Wir werden nie vergessen, wir werden immer den Mut haben, für die Demokratie zu leben, wir werden dieses Recht schützen. Wir werden dem Frieden, der Freiheit und der Menschlichkeit Kraft geben, auch international. Hier und jetzt erneuern und bekräftigen wir dieses Versprechen im Gedenken an die Männer und Frauen des 20. Juli.
Annegret Kramp-Karrenbauer
Verteidugungsministerin