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Afrika und Südamerika sind Spitzenreiter bei der Abholzung der Wälder

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Afrika und Südamerika sind Spitzenreiter bei der Abholzung der Wälder
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Seit 1990 sind weltweit 178 Millionen Hektar Wald verloren gegangen – sprich abgeholzt worden.

Laut des FAO Waldzustandsberichts sind es vor allem Afrika und Südamerika, wo die Bäume fallen – dahinter stehen immer Bevölkerungswachstum oder wirtschaftliche Interessen.

Unter dem brasilianischen Präsidenten Bolsonaro hat die Rodung um ein Drittel zugenommen, allein unter seiner Regierung ist die Fläche des Libanon verschwunden. Aber auch Millionen Menschen hängen für ihren Lebensunterhalt und ihrer Ernährung direkt vom Wald ab.

Entscheidend aber ist: Der Schutz der Wälder ist nicht nur ein Schlüssel zur Erhaltung der Artenvielfalt, sondern spielt auch eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels.

Es gibt aber laut FAO auch positive Trends:

Der Verlust von Waldflächen, die Entwaldung insgesamt verlangsamt sich, was eine gute Nachricht ist. Aber wir verlieren immer noch Millionen Hektar pro Jahr.. Zweitens nimmt die Waldfläche innerhalb der gesetzlich festgelegten Schutzgebiete zu, wir haben jetzt 18 Prozent erreicht. Das ist eine gute Nachricht: 17 Prozent der Ökosystem weltweit sind geschützt, und das Biodiversitätsziel wurde in diesen Flächen für den Wald erreicht.
Anssi Pekkarinen
Forstexperte, FAO

Klimawandel und Artenschutz aber werden die Menschheit zwingen, noch deutlich nachhaltiger zu werden und den Raubbau an der Natur zu beenden – über die ausgewiesenen Schutzgebiete hinaus.