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Paris und Teile Südfrankreichs als Corona-Risikogebiet eingestuft

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Maskenpflicht in einem Teil von Marseille, Frankreich
Maskenpflicht in einem Teil von Marseille, Frankreich   -   Copyright  AP Photo
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Die deutsche Bundesregierung hat weite Teile der französischen Mittelmeerküste sowie den Großraum Paris als Corona-Risikogebiete eingestuft. Das heißt, dass sich Urlauber, die aus diesen Gegenden heimkehren, einem Coronatest unterziehen müssen.

Zentrales Kriterium für die Einstufung als Risikogebiet ist, in welchen Staaten oder Regionen es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gegeben hat. Eine Reisewarnung geht weiter. Sie ist zwar kein Reiseverbot, aber eine abschreckende Wirkung ist beabsichtigt. Und sie hat eine positive Seite für Verbraucher: Sie ermöglicht es Pauschalreisenden, Buchungen kostenlos zu stornieren.

Corona-Ausbruch im Süden Frankreichs

Im südfranzösischen Ferienort Le Cap d'Agde, südwestlich von Montpellier gelegen, wurden rund 100 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Der Bürgermeister von Agde, Gilles d'Ettore, betont, dass die Fälle, die bisher festgestellt wurden, nicht ernst seien. "Es sind vor allem junge Menschen, ohne Symptome. Menschen, die nicht wissen, dass sie infiziert sind, deshalb führen wir jetzt massiv Tests durch."

Slowenien: Quarantäne für Kroatien-Heimkehrer

Slowenien hat wegen der steigenden Zahl von Corona-Infektionen in Kroatien eine Quarantäne-Pflicht ab Dienstag für Urlaubsrückkehrer aus diesem Land eingeführt. An der Grenze kam es deshalb zu langen Staus - viele Reisende versuchten, noch vor Ablauf der Frist in die Heimat zu kommen.

Vor dem Schulstart in Kroatien am 7. September wurde beschlossen, Schüler aus verschiedenen Klassen getrennt zu halten. Für höhere Stufen ist das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes Pflicht. Bislang gibt es in dem Land mehr als 8000 bestätigte Coronavirusinfektionen.

Es gibt keine Hotspots, doch die Zahl der Infizierten ist in den vergangenen Tagen deutlich angestiegen. Deshalb werden wir der nationalen Katatstrophenschutzzentrale bestimmte Vorschläge machen.
Stjepan Bošnjaković
Leiter der Katastrophenschutzzentrale Brod-Posavina

Inzwischen sind weltweit 172 Länder an der Entwicklung des globalen Impfstoffes Covax beteiligt. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO ist das die größte Zusammenstellung von COVID-19-Impfstoffen weltweit.

Derzeit gibt es neun Impfstoffe, die Teil des Portfolios sind, das ständig überprüft und optimiert wird. Denn so bekommen wir Zugang zum bestmöglichen Produktangebot.
Zurzeit laufen noch Gespräche mit vier weiteren Herstellern. Weitere neun Impfstoffe werden zurzeit ausgewertet.
Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus
WHO-Generaldirektor

In ganz Europa steigen derzeit die Infektionen mit Sars-Cov-2 massiv an. Nach Ansicht von Gesundheitsexperten wird bei Treffen unter Freunden oder bei illegalen Partys zu wenig auf die Abstandsregeln geachtet.