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Verwüstungen und Springfluten: Wirbelsturm Ianos trifft Urlaubsinseln

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Die Straße zum Hafen von Argostoli auf der griechischen Insel Kefalonia war unpassierbar
Die Straße zum Hafen von Argostoli auf der griechischen Insel Kefalonia war unpassierbar   -   Copyright  Nikiforos Stamenis/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Das Sturmtief Ianos hat im Westen Griechenlands teilweise schwere Schäden angerichtet und das öffentliche Leben beeinträchtigt.

Es handelt sich um einen sogenannten Medicane, die mediterrane Variante eines Hurricans. Er traf auf mehrere Urlaubsinseln wie Zakynthos, Kefalonia und Lefkada. Es ist der erste Medicane der Sturmsaison.

Viele Straßen seien nicht befahrbar, berichtete ein Augenzeuge. Und durch umgestürzte Bäume sei die Feuerwehr uím Dauereinsatz.

Auf Ithaka und auch in vielen Festlandregionen auf dem westlichen Pelonnes fielen der Strom und Mobilfunknetze großflächig aus.

Schicksal von Schlepper-Boot unklar

Ein Boot mit rund 50 Migranten, das auf dem Weg von Kyparissia nach Italien war, geriet in Seenot. Die alarmierte Küstenwache und vorbeifahrende Schiffe konnten wegen hohen Seegangs und starker Böen zunächst nicht eingreifen.

Was die Schlepper gemacht haben, sei Irrsinn, sagte ein Offizier der griechischen Küstenwache. Niemand verlasse während eines solchen Sturms die Häfen.

Dee griechische Wetterdienst warnte vor Springfluten. Eine Abschwächung von Ianos ist nicht in Sicht. Im Gegenteil. Meteorologen rechnen damit, dass der Medicane am Wochenende auch zentrale Teile Griechenlands überqueren und bis nach Kreta ziehen wird.