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Corona: Donald Trump in stationärer Behandlung

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Corona: Donald Trump in stationärer Behandlung
Copyright  Patrick Semansky/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
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US-Präsident Trump hat sich nach seiner Coronadiagnose auf Anraten seiner Ärzte in ein Militärhospital zur stationären Behandlung begeben. Trump traf am Freitagabend (Ortszeit) mit einem Hubschrauber im Walter Reed Military Medical Center in Bethesda ein. Dort solle sich Trump "einige Tage vorsorglich aufhalten". Trump werde seine Amtsgeschäfte aus der Präsidentensuite des Militärkrankenhauses führen, teilte das Weiße Haus mit.

Bei Trump hatten sich kurz nach Bekanntwerden der Diagnose leichte Krankheitsanzeichen eingestellt. Der Stabschef des Weißen Hauses, Mark Meadows, betonte, er gehe von einer schnellen Erholung Trumps aus. Der US-Präsident wurde zunmächst im Weißen Haus unter Quarantäne gestellt.

Wie NBC News unter Berufung auf gut informierte Kreise meldet, hat Trump leichtes Fieber. Seine Frau klagt über leichten Husten und Kopfweh.

whitehouse.gov
Mitteilung von Trumps Leibarztwhitehouse.gov
Er ist nicht nur weiterhin frohen Mutes, sondern auch tatkräftig
Mark Meadows
Stabschef des Weißen Hauses

„Der Präsident hat leichte Symptome. Wir versuchen nicht nur sicherzustellen, dass seine Gesundheit, seine Sicherheit und sein Wohlergehen, sondern des gesamten amerikanischen Volkes gegeben ist. Er ist nicht nur weiterhin frohen Mutes, sondern auch tatkräftig“, so Mark Meadows. Nach Angaben eines Arztes im Weißen Haus wurde Trump mit Antikörpern behandelt. Das Pharmaunternehmen, das diesen Stoff entwickelt hat, hatte 600 Millionen US-Dollar von der US-Regierung erhalten.

Biden setzt Wahlkampf fort

Joe Biden, Trumps Widersacher im US-Präsidentschaftswahlkampf, wünschte dem Amtsinhaber und dessen Gattin gute Besserung. Biden und seine Ehefrau unterzogen sich ebenfalls einem Coronavirus-Test. Dieser ergab keine Ansteckung. Er hoffe, dass dies als Erinnerung diene: „Tragen Sie eine Maske, halten Sie Abstand und waschen Sie Ihre Hände“, schrieb Biden.

Er setzte seinen Wahlkampf mit einer Veranstaltung im Bundesstaat Michigan fort. Dort hatte bei der Wahl 2016 Donald Trump die Nase vorn.

Trumps Mitarbeiterstab: Keine weiteren Ansteckungen

Auch der engste Mitarbeiterstab Trumps ließ sich auf eine mögliche Ansteckung untersuchen. Doch es gab jeweils Entwarnung: Weder Vizepräsident Mike Pence noch Trumps Tochter Ivanka und dessen Ehemann Jared Kushner - beide sind enge Berater des Präsidenten - tragen den Erreger in sich.