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Wegen Corona: 2,5 Millionen Nerze werden in Dänemark gekeult

Nerz auf einer dänischen Farm.
Nerz auf einer dänischen Farm. Copyright Henning Bagger/Ritzau Scanpix
Copyright Henning Bagger/Ritzau Scanpix
Von Euronews mit AP
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Wegen Corona werden in Dänemark Millionen Nerze gekeult. Ihr Fell kommt nicht in den Handel. Betroffen sind auch Farmen ohne infizierte Tiere. Die Regierung hat Entschädigungen versprochen.

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Dänemark gehört zu den größten Produzenten von Nerzfellen weltweit. Jetzt haben Veterinäre und Züchter damit begonnen, rund 2,5 Millionen der Tiere zu töten. Der Grund: zahlreiche Nerze hatten sich mit dem Coronavirus infiziert.

Gekeult werden auch die Bestände von Farmen ohne eigene Infektionen, wenn sie im Umkreis von acht Kilometern um eine Farm mit Corona liegen.

Nerzzüchter fürchten nun um ihre Einnahmen. Farmer Poul Frederiksen sagt: "Ich denke, alle Züchter könnten dem Plan folgen, wenn wir den Politikern trauen könnten, dass sie uns bei den Kompensationszahlungen nicht in den Rücken fallen."

Laut der Lebensmittelbehörde bekommen Farmen ohne Infektionen, die ihre Tiere töten müssen, 100 Prozent des Schadens erstattet. Farmen mit infizierten Tieren erhalten etwas weniger.

Die Tiere werden in speziellen Boxen mit Gas getötet. Das Fell kommt nicht in den Handel. Die Keulungen der Tiere könnten sich über Monate hinziehen, heißt es.

Bericht des Schweizer Fernsehens über eine Nerzfarm in Norwegen

Die Nerzfellproduktion ist ein wichtiger Teil der dänischen Wirtschaft. Laut dem Verband Kopenhagen Fur stammen 40 Prozent der Nerzfelle weltweit aus Dänemark. Die meisten Exporte gehen nach China und Hongkong.

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