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Australien: Seit 1995 sind 50 Prozent aller Korallen abgestorben

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Australien: Seit 1995 sind 50 Prozent aller Korallen abgestorben
Copyright  Caleb Jones/AP
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Das Great Barrier Reef vor der Nordostküste Australiens - in den letzten 25 Jahren ist die Hälfte seiner Korallen abgestorben. Der Grund dafür sind der Klimawandel und die damit verbundene Erwärmung der Ozeane.

Zu diesem Ergebnis kommt eine weitere Studie, die in dem Wissenschaftsmagazin "Proceedings of the Royal Society B" veröffentlicht wurde. Demnach sind alle Korallenarten des weltgrößten Riffs betroffen.

Das 2.300 Kilometer lange Great Barrier Reef beheimatet etwa 400 Korallenarten. Die größten von ihnen, insbesondere die Tisch- und Astkorallen, seien am stärksten geschädigt. Einige seien bereits ganz verschwunden, so die Forscher.

Seit 1998 wurden fünf große sogenannte Korallenbleichen registriert.

Bei zu hohen Wassertemperaturen stoßen die Korallen die mikroskopisch kleinen Algen ab, die sie mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Ohne diese Algen verlieren sie zunächst ihre rote Färbung und sterben auf Dauer ab.