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Striktere Maßnahmen: Europa zieht im Kampf gegen Corona die Zügel wieder an

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Striktere Maßnahmen: Europa zieht im Kampf gegen Corona die Zügel wieder an
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Katalonien: Familienbesuche können warten

Neue Corona-Einschränkungen in Katalonien: Ab diesem Donnerstag müssen Bars und Restaurants für 15 Tage schließen. Außerdem müssen Supermärkte, aber auch Kinos, Fitnesscenter und Theater die Zahl der Kunden und Besucher beschränken. Die Menschen sollen, wann immer es geht, zu Hause bleiben. Familienbesuche könnten auch warten, so der katalanische Regionalpräsident Pere Aragonès.

Auch in Großbritannien steigen die Coronazahlen an. Zuletzt wurden fast 20.000 neue Fälle in 24 Stunden gemeldet. Die Regierung will die Pandemie mit einem dreistufigen Konzept in den Griff bekommen, bei dem auch Lockdowns möglich sind. In Nordirland schließen ab Montag die Schulen für zwei Wochen, Pubs und Restaurants werden sogar für vier Wochen dichtgemacht.

Fernunterricht für Moskaus Kinder

In der russischen Hauptstadt Moskau erhalten Kinder ab der 6. Klasse nur noch Fernunterricht. Gleichzeitig nimmt Russland wieder Flugverbindungen in verschiedene Länder wie Japan und Serbien auf. Von einem zweiten Lockdown will man in Moskau nicht sprechen. Zuletzt meldeten die Behörden hier 14.000 Neuansteckungen binnen 24 Stunden.

Auch in Belgien sorgen die steigenden Zahlen für Sorgen. Mehr als 7000 neue Ansteckungen gab es zuletzt. Im Laufe der vergangene Woche kamen laut Belgiens Covid-Krisenzentrum rund 150 Patienten täglich ins Krankenhaus.

Yves Van Laethem, Sprecher des Covid-Krisenstabs, sagte: "Im Moment verdoppelt sich die Zahl der Intensivpatienten alle 12 Tage. Mitte November werden wir das Maximum der Kapazität von 2000 Intensivbetten erreicht haben, wenn der Anstieg so weitergeht. Das müssen wir unbedingt vermeiden."

In Tschechien gelten bereits seit Dienstag striktere Regeln. Schulen, Bars und Restaurants sind geschlossen. Das Land hatte laut der EU-Agentur ECDC zuletzt den höchsten Ansteckungswert in der Europäischen Union.