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Taifun Goni erreicht 290 km/h: Massenflucht aus Manila

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Ein Retter in einem Küstenvorort von Manila bringt ein Kind in Sicherheit
Ein Retter in einem Küstenvorort von Manila bringt ein Kind in Sicherheit   -   Copyright  Aaron Favila/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
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Taifun Goni wütet mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 290 Stundenkilometern auf den Philippinen. Nach Behördenangaben sind bereits mehrere Menschen in der Provinz Albay ums Leben gekommen.

Die nationale Katastrophenschutzbehörde veranlasste die Evakuierung von mehr als einer Million Menschen aus besonders gefährdeten Gebieten in und um Manila.

Die Bevölkerung wurde nicht nur in der Haupstadt vor Erdrutschen und massiven Überschwemmungen gewarnt.

Krystelle Cinco verließ ihre Wohnung mit Bedenken: "Ich habe Angst um das Haus meiner Mutter. Es droht einzustürzen."

Arman Atuel kann sich durch eine Verletzung derzeit nur auf Krücken fortgewegen: "Es ist besser, in Sicherheit zu sein. Da ich nicht laufen kann, müsste ich sonst rauskriechen, wenn der Sturm stärker wird. Sonst wäre ich zu Hause geblieben."

Flughafen in Manila musste schließen

In der Hauptstadt Manila stehen bereits zahlreiche Straßen unter Wasser. Der internationale Flughafen wurde für zunächst 24 Stunden geschlossen. Etliche Inlandsflüge mussten gestrichen werden.

Taifun Goni ist der stärkste Wirbelsturm in der Region seit 2013. Damals riss Haynan mehr als 6.000 Menschen in den Tod. Vier Millionen wurden obdachlos. Erst in der vergangenen Woche war Taifun Molave über die Philippinen hinweggezogen. 23 Menschen kamen ums Leben, 800.000 mussten evakuiert werden.