Eilmeldung
This content is not available in your region

Keine Impfstoffeuphorie: WHO drückt auf die Bremse

euronews_icons_loading
Keine Impfstoffeuphorie: WHO drückt auf die Bremse
Copyright  Ronald Zak/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
Schriftgrösse Aa Aa

Zaghafte Zuversicht, mehr aber auch nicht: Die Weltgesundheitsorganisation drückt beim Thema Covid-19-Impfstoffe auf die Euphoriebremse. Zu ernst sei die derzeitige Lage, so der WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. „Dies ist nicht die Zeit für Selbstzufriedenheit. Wir erhalten ermutigende Nachrichten über Covid-19-Impfstoffe und bleiben bezüglich der Möglichkeiten neuer Mittel in den kommenden Monaten vorsichtig optimistisch. Derzeit sind wir sehr besorgt über den Anstieg der Fälle in einigen Ländern, besonders in Europa und Amerika“, so Ghebreyesus.

Genf: Langsam geht's bergauf

Auch Genf, die Stadt, in der die Weltgesundheitsorganisation ansässig ist, bleibt stark betroffen. Hier gelten im Vergleich zu anderen Landesteilen der Schweiz die strengsten Regeln. Kneipen, Restaurants, Geschäfte, die keine Waren des täglichen Bedarfs vertreiben: Alles geschlossen. Das scheint Erfolge zu zeitigen: Seit rund einer Woche sinkt in Genf die Zahl der Neuansteckungen.

Deutschland: Kontakte weiterhin unbedingt vermeiden

In Deutschland erörterte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Lage mit den Spitzen der Bundesländer. Dabei kam man überein, dass nicht erforderliche Kontakte weiterhin unbedingt zu vermeiden sind. Welche Regeln im Dezember und Januar gelten, soll in Deutschland am 25. November entschieden werden.

Schweden zieht die Zügel an

Schweden, das seit dem Beginn der Pandemie im Vergleich zu anderen europäischen Ländern verhältnismäßig kleine Einschränkungen anordnete, will die Zügel anziehen. Ab 24. November gilt für einen Monat ein Versammlungsverbot für Gruppen von mehr als acht Personen. Ein Alkoholbann ab 22 Uhr kommt schon vorher.

In Österreich treten bereits an diesem Dienstag wieder deutlich verschärfte Maßnahmen in Kraft. Nur wer einen triftigen Grund hat, darf die Wohnung verlassen, dazu zählen unter anderem der Arbeitsweg, die Versorgung mit Lebensmitteln und körperliche Ertüchtigung - Letzteres aber nur allein.